15
Jan
2018
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Prayercircle Cambodia

In Kambodscha sind die Straßen im Allgemeinen sehr schlecht. Klar, die „Autobahnen“ (vergleichbar mit Landstraßen) sind geteert und mittlerweile sind auch in Kleinstädten wie Srae Ambel viele Straßen betoniert. Aber die meisten Straßen sind Erdstraßen die je nach Jahreszeit matschig oder staubig sind.

Des Autofahrers Leid, des Endurofahrers (Geländemotorrad) Freud. Auf schlechten Straßen mit dem Geländemotorrad unterwegs zu sein macht natürlich mehr Spaß als auf geteerten Straßen. Und so gibt es hier eine Gruppe von Missionaren die schon lange im Land sind und sich immer wieder in den Sattel schwingen um gemeinsam in die Provinzen zu fahren und gezielt für die Menschen dort im Allgemeinen zu beten, aber auch um Christen zu besuchen die weit abseits leben und sie zu ermutigen. Auf dem letzten Prayercircle bin ich mitgefahren und nach 5 Tagen und 1500km im Sattel müde aber erfrischt zurückgekommen. Es war eine tolle Gemeinschaft mit anderen Missionaren die schon viele Jahre im Land sind. Und irgendwie auch schön, sich mit seinen Gaben zu bereichern: Ich lerne mehr über mein Motorrad und wie ich meinen platten Reifen mitten in der Pampa wechsele, und die anderen bekommen endlich mal detailliertes digitales Kartenmaterial von mir zur Navigation. Am besten waren aber die Begegnungen mit Einheimischen Christen die total Mut gemacht haben. Manchmal hat man ja so den Elia-Effekt: Ich bin alleine übrig geblieben… Aber es war total genial zu sehen, dass Gott überall am Werk ist und die Menschen eben keine „fremde Religion aufgezwängt bekommen“, sondern Freiheit in Jesus erleben!

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