4
Sep
2019
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Nähprojekt

Vor etwa vier Monaten hat Minako ein Nähprojekt – bzw. eine Firma gestartet. Hintergrund war der, dass sie zuvor schon Kontakt zu Frauen aus armen Verhältnissen aufgebaut hatte. Diese Frauen wohnen in der Nähe des Müllberges von Siem Reap. Dieser liegt etwa 30km entfernt ausserhalb der Stadt. In den letzten Jahren hat sie versucht durch Erstellen von Grußkarten ihnen eine kleine Einkommensquelle zu verschaffen. Dadurch sind Beziehungen entstanden. Darüberhinaus hatten sie letztes Jahr für eine Zeitlang auch den Alphakurs zusammen mit einem lokalen Pastor durchgeführt, wodurch einige zum Glauben gekommen sind.

Nun jedenfalls ergab sich die Möglichkeit ein Firma zu starten um zukünftig im großen Stil T-Shirts für eine christliche canadische Firma herzustellen. Bisher ist das ganze Projekt noch in den Kinderschuhen, aber es ist ein Anfang gemacht. Hunchy ist 42 Jahre alt und leitet die sechs Frauen im Nähen an. Diese haben nämlich vorher noch nicht irgendwelche Erfahrungen mit einer Nähmaschine gemacht. Bisher haben sie jetzt aber schon Schuluniformen, Taschen und T-Shirts genäht.

Vor Arbeitsbeginn können die, die wollen zusätzlich noch Englisch lernen. Danach gibt es eine Andacht, die etwa eine halbe Stunde dauert. Wie gesagt einige haben eine Start mit Gott gemacht, aber noch nicht wirklich ein festes Fundament für ihre Entscheidung. Eine andere ist sogar Gott gegenüber eher ablehnend.

Heute habe ich mich mit den vier anderen Frauen getroffen, die ebenfalls im Nähprojekt involviert sind. Da Minako für die nächsten vier Monate in Canada sein wird um Spenden zu generieren, werde ich nun die Morgenandachten für drei Morgende übernehmen. Ich freue mich auf diese Aufgabe, denn so kann ich Beziehungen zu den Frauen aufbauen und mit dazubeitragen, dass sie im Glauben wachsen bzw. Gott persönlich kennenlernen.

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