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Willkommen auf unserem Blog!
24
Jul
2019
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Weiter geht es …

Nach drei Tagen des Ankommens in Phnom Penh, geht es nun weiter nach Siem Reap. 6 Stunden Fahrt liegen vor uns. Zu unsrer Überraschung kommt sogar ein ehemaliger Parkwächter des Hotels extra vorbei um uns nochmal zu sehen. Wie nett. In Siem Reap empfängt uns dann wie all die letzten Male auch ein heftiger Regenguss.

21
Jul
2019
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Auf nach Kambodscha!

Es ist soweit: Wir fliegen nach einem Jahr wieder nach Kambodscha! Und ja, wir freuen uns!!! Es war schön in Deutschland, aber unser Platz ist im Moment in Kambodscha und wir freuen uns sehr hier Gott zu dienen und zu erleben, dass viele Khmer IHN kennen lernen.

Unser Reisetag hat genau 24 Stunden gedauert. Vom Einsteigen ins Auto in Breitscheid bis zum Aussteigen des Minibus in Phnom Penh haben uns gerade mal ein Tag getrennt. Gefühlt hat es eigentlich gar nicht so lange gedauert. Denn nachdem wir erstmal am Flugplatz angekommen waren, standen wir fast eine Stunde am Check In. Der gute Mann, war relativ neu am Schalter und hat dann wohl auch glatt vergessen einen Koffer mit zu wiegen. Wozu hatte Pete nochmal all die 10 Koffer sich mal umgepackt und gewogen??? So konnten wir dann doch tatsächlich in den letzten Koffer noch kurzfristig Zeug reinstecken.

Auf zur Passkontrolle! Doch Julie passte irgendwas nicht und so mussten wir uns erstmal mit schreiender Julie von meinen Eltern verabschieden. So ist das Leben eben! Bei der Sicherheitskontrolle angekommen, hatte Julie immer noch jede Menge Energie, so dass sich ein Sicherheitsbeamter erbarmte um ihr ein Gummibär zu bringen – unsere sahen anders aus! Und schon war das Kind ruhig!!! In der Zwischenzeit erklärte Pete dem Bundesgrenzschutz, dass wir das ABUS Sicherheitsschloss nur aus Gewichtsgründen im Handgepäck hatten und nicht als Schlagwaffe benutzen wollen. Schlussendlich kommen wir dann doch noch am Flugzeug an und können auch gleich einsteigen.

In Doha um 00.35 Uhr steigen wir aus. Freundlicherweise wird uns gleich ein Kinderwagen für Julie angeboten. Kurz auf Toilette und dann wieder durch den Sicherheitscheck. Wir fragen, ob wir uns in die Reihe für First Class anstellen dürfen. Wir dürfen – ausnahmsweise. Wir laufen über einen Kilometer um zu unseren nächsten Flugzeug zu kommen. Die Kinder machen echt super mit und ziehen ihr Handgepäck die ganze Zeit hinter sich her. Als wir am Gate angekommen sind, sind wir die letzten Gäste, die noch gefehlt haben. Wir sitzen und schon geht es los. Das war knapp, aber zum Glück haben es dann doch auch unsere Gepäckstücke bis nach Phnom Penh geschafft.

In Phnom Penh angekommen, beantragen wir ein Monatsvisa und fahren mit drei Gepäckwagen aus dem Flughafengebäude. Dort empfangen uns überraschungsweise unsere Kollegen Mirjam und Franz. Mit einem vorher gebuchten Minibus fahren wir die letzte Strecke zum Hotel und sind froh angekommen zu sein.

26
Jun
2018
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Sprechen die wie wir?

Die Tage bin ich mit Madita und Julie ne Runde spazieren gegangen. Bei uns im Feld kann man gut über das Dorf sind. Madita ist im Moment total begeistert darüber, dass alle Leute so „wie wir“ sprechen. Madita fragt mich also: „Sprechen die auch alle wie wir?“ „Ja, die sprechen alle deutsch, so wie wir!“ „Ah, dann glauben die ja auch alle an Gott!“ „Nein Madita, es gibt auch ganz viele hier die glauben nicht an Gott.“ „Ähhh? Aber, die sind doch alle weiß, dann glauben die doch alle an Gott. Die Schwarzen, glauben nicht alle an Gott.“ „Ja, es gibt aber auch Weiße, die Gott noch nicht kennen und deshalb nicht an ihn glauben. Was können wir denn tun, damit sie auch an Gott glauben?“ „Dann müssen wir sie eben in die Gemeinde einladen!“

Gerade in der letzten Zeit in Siem Reap hatten wir oft das Gespräch mit den Kindern, woran die Khmer glauben und warum wir in Kambodscha sind. Dadurch, dass viele Khmer an öffentlichen Stellen auch Räucherstäbchen anzünden, war es ziemlich offensichtlich für unsere Kids, dass die Khmer, an den falschen Gott glauben. Aber ebenso wie in Kambodscha viele noch nicht Gott persönlich kennen, gibt es auch in Deutschland viele die Gott nicht persönlich kennen. Hier ist es nur nicht immer so offensichtlich und man kommt vielleicht nicht so natürlich auf das Thema Glauben zu sprechen, obwohl es doch das alles entscheidende Thema überhaupt im Leben eines Jeden ist.

10
Jun
2018
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Gut angekommen

Nach gefüllten Tagen in Siem Reap mit einigen Aufenthalten in der Autowerkstatt, guten Gesprächen mit anderen Missionaren und jede Menge Kopfschmerzen hieß es nun für uns unseren zweiten Term in Kambodscha zu beenden. Am 1. Juni ging unser Flug über Doha nach Frankfurt. Die drei Kinder haben gut mitgemacht. Und während Madita und Julie wirklich ne Menge geschlafen haben, hat Josia gleich den zweiten Flug von Doha durchgemacht. Wann sonst bekommt man ne Filme-Flat?

Für dieses Jahr werden wir nun bei Annes Eltern wohnen. D.h. besser gesagt in der Wohnung neben Annes Eltern, dort wo bis zuletzt Annes Bruder Micha mit Familie gewohnt hat. Wir genießen es Oma und Opa in der Nähe zu haben. Nach 14 Jahren wohnt Anne nun wieder mal in ihrem Heimatdorf und für Pete wird es das erste Mal sein. Wir freuen uns, dass die Kinder so die Möglichkeit haben Freundschaften zu schließen und wir auch die ein oder andere Beziehung zu alten Freunden neu beleben können oder auch ganz neue Beziehungen knüpfen können.

 

10
Mai
2018
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Umzug 2.0

Puhh! Der Umzug ist geschafft. Nach sechs Jahren in Srae Ambel, Koh Kong sind wir heute nach Siem Reap umgezogen. Wir sind im Regen losgefahren und ein paar Tage später im Regen angekommen. Aber man kann auch sehen, dass wir vom Land in die Stadt gezogen sind. Wir sind müde. Aber wie freuen uns auch darauf zu entdecken, was Gott schon alles für uns vorbereitet hat.

4
Mai
2018
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Hörbibel für viele

Schon mehrere Male haben wir davon berichtet, dass Khmer keine einfache Sprache ist, zumindest das Lesen fällt vielen Khmer unglaublich schwer. Wie also das Wort Gottes verbreiten, wenn viele nicht in der Lage sind es zu lesen? Seit einiger Zeit schon gibt es die Khmer Bibel als Hörbibelversion im Internet. D.h. jeder der genügend Geld für Internet hat und noch dazu Internetempfang kann über das Internet kostelos die Hörbibel hören. Problem ist, dass viele davon gar nichts wissen, viele nicht genügend Geld haben und es auch zu kompliziert ist.

So kam Pete die Idee eine Bibelapp zu programmieren, in der man sowohl die Khmer Bibel lesen, als auch parallel dazu hören kann. Denn auch wenn manche, wie unsere Haushaltshilfe z.B., lesen können, sind sie letztendlich am Ende des Tages zu müde und hören lieber etwas.

Seitdem sie nun die Bibelapp hat, hört sie und ihre Enkelkinder täglich die Bibel. Unser Mitarbeiter Lim meinte, es ist so gut, dass sie jetzt diese App haben, weil dadurch seine Frau viel mehr Bibel hört, als wie sie vorher je gelesen hat.

Allein diese zwei Zeugnisse haben uns ermutigt, die App noch sehr viel weiter zu verbreiten. In den nächsten Monaten werden wir schauen, wie und auf welche Weise das möglich sein kann. Bisher haben wir nun versucht möglichst vielen Leuten aus Srae Ambel die App zugänglich zu machen und hoffen, dass es in Zukunft für viele Khmer vielleicht das Erste ist, womit sie mit dem Evangelium in Kontakt kommen.

Ein Mann aus der Bibelgruppe mit der neuen Bibelapp.

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