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Willkommen auf unserem Blog!
26
Jun
2018
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Sprechen die wie wir?

Die Tage bin ich mit Madita und Julie ne Runde spazieren gegangen. Bei uns im Feld kann man gut über das Dorf sind. Madita ist im Moment total begeistert darüber, dass alle Leute so „wie wir“ sprechen. Madita fragt mich also: „Sprechen die auch alle wie wir?“ „Ja, die sprechen alle deutsch, so wie wir!“ „Ah, dann glauben die ja auch alle an Gott!“ „Nein Madita, es gibt auch ganz viele hier die glauben nicht an Gott.“ „Ähhh? Aber, die sind doch alle weiß, dann glauben die doch alle an Gott. Die Schwarzen, glauben nicht alle an Gott.“ „Ja, es gibt aber auch Weiße, die Gott noch nicht kennen und deshalb nicht an ihn glauben. Was können wir denn tun, damit sie auch an Gott glauben?“ „Dann müssen wir sie eben in die Gemeinde einladen!“

Gerade in der letzten Zeit in Siem Reap hatten wir oft das Gespräch mit den Kindern, woran die Khmer glauben und warum wir in Kambodscha sind. Dadurch, dass viele Khmer an öffentlichen Stellen auch Räucherstäbchen anzünden, war es ziemlich offensichtlich für unsere Kids, dass die Khmer, an den falschen Gott glauben. Aber ebenso wie in Kambodscha viele noch nicht Gott persönlich kennen, gibt es auch in Deutschland viele die Gott nicht persönlich kennen. Hier ist es nur nicht immer so offensichtlich und man kommt vielleicht nicht so natürlich auf das Thema Glauben zu sprechen, obwohl es doch das alles entscheidende Thema überhaupt im Leben eines Jeden ist.

10
Jun
2018
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Gut angekommen

Nach gefüllten Tagen in Siem Reap mit einigen Aufenthalten in der Autowerkstatt, guten Gesprächen mit anderen Missionaren und jede Menge Kopfschmerzen hieß es nun für uns unseren zweiten Term in Kambodscha zu beenden. Am 1. Juni ging unser Flug über Doha nach Frankfurt. Die drei Kinder haben gut mitgemacht. Und während Madita und Julie wirklich ne Menge geschlafen haben, hat Josia gleich den zweiten Flug von Doha durchgemacht. Wann sonst bekommt man ne Filme-Flat?

Für dieses Jahr werden wir nun bei Annes Eltern wohnen. D.h. besser gesagt in der Wohnung neben Annes Eltern, dort wo bis zuletzt Annes Bruder Micha mit Familie gewohnt hat. Wir genießen es Oma und Opa in der Nähe zu haben. Nach 14 Jahren wohnt Anne nun wieder mal in ihrem Heimatdorf und für Pete wird es das erste Mal sein. Wir freuen uns, dass die Kinder so die Möglichkeit haben Freundschaften zu schließen und wir auch die ein oder andere Beziehung zu alten Freunden neu beleben können oder auch ganz neue Beziehungen knüpfen können.

 

10
Mai
2018
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Umzug 2.0

Puhh! Der Umzug ist geschafft. Nach sechs Jahren in Srae Ambel, Koh Kong sind wir heute nach Siem Reap umgezogen. Wir sind im Regen losgefahren und ein paar Tage später im Regen angekommen. Aber man kann auch sehen, dass wir vom Land in die Stadt gezogen sind. Wir sind müde. Aber wie freuen uns auch darauf zu entdecken, was Gott schon alles für uns vorbereitet hat.

4
Mai
2018
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Hörbibel für viele

Schon mehrere Male haben wir davon berichtet, dass Khmer keine einfache Sprache ist, zumindest das Lesen fällt vielen Khmer unglaublich schwer. Wie also das Wort Gottes verbreiten, wenn viele nicht in der Lage sind es zu lesen? Seit einiger Zeit schon gibt es die Khmer Bibel als Hörbibelversion im Internet. D.h. jeder der genügend Geld für Internet hat und noch dazu Internetempfang kann über das Internet kostelos die Hörbibel hören. Problem ist, dass viele davon gar nichts wissen, viele nicht genügend Geld haben und es auch zu kompliziert ist.

So kam Pete die Idee eine Bibelapp zu programmieren, in der man sowohl die Khmer Bibel lesen, als auch parallel dazu hören kann. Denn auch wenn manche, wie unsere Haushaltshilfe z.B., lesen können, sind sie letztendlich am Ende des Tages zu müde und hören lieber etwas.

Seitdem sie nun die Bibelapp hat, hört sie und ihre Enkelkinder täglich die Bibel. Unser Mitarbeiter Lim meinte, es ist so gut, dass sie jetzt diese App haben, weil dadurch seine Frau viel mehr Bibel hört, als wie sie vorher je gelesen hat.

Allein diese zwei Zeugnisse haben uns ermutigt, die App noch sehr viel weiter zu verbreiten. In den nächsten Monaten werden wir schauen, wie und auf welche Weise das möglich sein kann. Bisher haben wir nun versucht möglichst vielen Leuten aus Srae Ambel die App zugänglich zu machen und hoffen, dass es in Zukunft für viele Khmer vielleicht das Erste ist, womit sie mit dem Evangelium in Kontakt kommen.

Ein Mann aus der Bibelgruppe mit der neuen Bibelapp.

3
Mai
2018
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Umzug 1.0

Wir werden in mehreren Etappen von Srae Ambel nach Siem Reap umziehen. Das meiste Zeug an zwei Tagen und dann kommen wir ein paar Tage später mit dem Auto und dem Rest hinterher. Allein die Fahrzeit nach Siem Reap mit dem LKW beträgt 12 Stunden plus Be- und Abladezeiten. Um es gleich vorweg zu nehmen, wir sind Gott so dankbar, dass alles richtig gut funktioniert hat, auch wenn wir danach natürlich entsprechend müde waren. Franz ist extra aus Kampot angereist und hat uns beim Beladen der Sachen geholfen. Und beim Entladen hatten wir gleich ne Menge mehr Helfer in Siem Reap.

Nachdem wir also an dem 1.5. alle Sachen auf den LKW verladen haben und Pete mitgefahren ist, haben sie am 2.5. alles wieder vom LKW in ein Zimmer einer Gemeinde entladen. Nun warten unsere sieben Sachen darauf, dass wir sie im August 2019 wieder hoffentlich von Ratten und anderem Getier unversehrt in unser neues Zuhause bringen.

Um nicht einen weiteren Tag im Bus zu verbringen, ist Pete dann mit dem Nachtbus nach Srae Ambel zurückgefahren. Zu dumm nur, dass der nicht durch Srae Ambel durchfährt, sondern etwa 15km weiter entfernt an einer Kreuzung zu Srae Ambel vorbeifährt. Als er also dort um 3.45Uhr nachts geweckt wird und aussteigen muss, war klar, dass zu diesem Zeitpunkt noch kein Motorradtaxi auf Kunden wartet. Es blieb ihm also nichts anderes übrig als einen ausgiebigen Morgenspaziergang bis zu uns nach Hause zu machen.

27
Apr
2018
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Abschied nehmen

In den letzten Wochen haben wir uns von einigen Leuten hier aus Srae Ambel verabschieden müssen. Es ist schön zu sehen, wo Beziehungen gewachsen sind, wo wir Menschen ein Stück weit begleiten konnten. Und bei alledem bleibt auch ein wenig der Beigeschmack, wir hätten doch noch dieses oder jenes tun können. Zum Abschied haben wir ihnen ein Familienfoto von uns geschenkt mit ein paar Zeilen auf Khmer, was wir ihnen wünschen für die Zukunft. Wie gut zu wissen, dass Gott ihre Zukunft kennt, und dass wir diese auch getrost in seine Hände abgeben können.

20
Apr
2018
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Kisten packen!

Anfang Mai wollen wir gerne unsere Sachen nach Siem Reap umziehen. Bis dahin müssen also sowohl unsere Sachen gepackt sein. Außerdem muss bis zum 30. April das Haus von unseren Freiwilligen komplett ausgeräumt sein! Es gibt also viel zu tun – packen wir es an!

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