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Willkommen auf unserem Blog!
10
Mai
2018
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Umzug 2.0

Puhh! Der Umzug ist geschafft. Nach sechs Jahren in Srae Ambel, Koh Kong sind wir heute nach Siem Reap umgezogen. Wir sind im Regen losgefahren und ein paar Tage später im Regen angekommen. Aber man kann auch sehen, dass wir vom Land in die Stadt gezogen sind. Wir sind müde. Aber wie freuen uns auch darauf zu entdecken, was Gott schon alles für uns vorbereitet hat.

4
Mai
2018
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Hörbibel für viele

Schon mehrere Male haben wir davon berichtet, dass Khmer keine einfache Sprache ist, zumindest das Lesen fällt vielen Khmer unglaublich schwer. Wie also das Wort Gottes verbreiten, wenn viele nicht in der Lage sind es zu lesen? Seit einiger Zeit schon gibt es die Khmer Bibel als Hörbibelversion im Internet. D.h. jeder der genügend Geld für Internet hat und noch dazu Internetempfang kann über das Internet kostelos die Hörbibel hören. Problem ist, dass viele davon gar nichts wissen, viele nicht genügend Geld haben und es auch zu kompliziert ist.

So kam Pete die Idee eine Bibelapp zu programmieren, in der man sowohl die Khmer Bibel lesen, als auch parallel dazu hören kann. Denn auch wenn manche, wie unsere Haushaltshilfe z.B., lesen können, sind sie letztendlich am Ende des Tages zu müde und hören lieber etwas.

Seitdem sie nun die Bibelapp hat, hört sie und ihre Enkelkinder täglich die Bibel. Unser Mitarbeiter Lim meinte, es ist so gut, dass sie jetzt diese App haben, weil dadurch seine Frau viel mehr Bibel hört, als wie sie vorher je gelesen hat.

Allein diese zwei Zeugnisse haben uns ermutigt, die App noch sehr viel weiter zu verbreiten. In den nächsten Monaten werden wir schauen, wie und auf welche Weise das möglich sein kann. Bisher haben wir nun versucht möglichst vielen Leuten aus Srae Ambel die App zugänglich zu machen und hoffen, dass es in Zukunft für viele Khmer vielleicht das Erste ist, womit sie mit dem Evangelium in Kontakt kommen.

Ein Mann aus der Bibelgruppe mit der neuen Bibelapp.

3
Mai
2018
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Umzug 1.0

Wir werden in mehreren Etappen von Srae Ambel nach Siem Reap umziehen. Das meiste Zeug an zwei Tagen und dann kommen wir ein paar Tage später mit dem Auto und dem Rest hinterher. Allein die Fahrzeit nach Siem Reap mit dem LKW beträgt 12 Stunden plus Be- und Abladezeiten. Um es gleich vorweg zu nehmen, wir sind Gott so dankbar, dass alles richtig gut funktioniert hat, auch wenn wir danach natürlich entsprechend müde waren. Franz ist extra aus Kampot angereist und hat uns beim Beladen der Sachen geholfen. Und beim Entladen hatten wir gleich ne Menge mehr Helfer in Siem Reap.

Nachdem wir also an dem 1.5. alle Sachen auf den LKW verladen haben und Pete mitgefahren ist, haben sie am 2.5. alles wieder vom LKW in ein Zimmer einer Gemeinde entladen. Nun warten unsere sieben Sachen darauf, dass wir sie im August 2019 wieder hoffentlich von Ratten und anderem Getier unversehrt in unser neues Zuhause bringen.

Um nicht einen weiteren Tag im Bus zu verbringen, ist Pete dann mit dem Nachtbus nach Srae Ambel zurückgefahren. Zu dumm nur, dass der nicht durch Srae Ambel durchfährt, sondern etwa 15km weiter entfernt an einer Kreuzung zu Srae Ambel vorbeifährt. Als er also dort um 3.45Uhr nachts geweckt wird und aussteigen muss, war klar, dass zu diesem Zeitpunkt noch kein Motorradtaxi auf Kunden wartet. Es blieb ihm also nichts anderes übrig als einen ausgiebigen Morgenspaziergang bis zu uns nach Hause zu machen.

27
Apr
2018
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Abschied nehmen

In den letzten Wochen haben wir uns von einigen Leuten hier aus Srae Ambel verabschieden müssen. Es ist schön zu sehen, wo Beziehungen gewachsen sind, wo wir Menschen ein Stück weit begleiten konnten. Und bei alledem bleibt auch ein wenig der Beigeschmack, wir hätten doch noch dieses oder jenes tun können. Zum Abschied haben wir ihnen ein Familienfoto von uns geschenkt mit ein paar Zeilen auf Khmer, was wir ihnen wünschen für die Zukunft. Wie gut zu wissen, dass Gott ihre Zukunft kennt, und dass wir diese auch getrost in seine Hände abgeben können.

20
Apr
2018
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Kisten packen!

Anfang Mai wollen wir gerne unsere Sachen nach Siem Reap umziehen. Bis dahin müssen also sowohl unsere Sachen gepackt sein. Außerdem muss bis zum 30. April das Haus von unseren Freiwilligen komplett ausgeräumt sein! Es gibt also viel zu tun – packen wir es an!

18
Apr
2018
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Bucketlist completed!

Gestern bin ich los zum wohl letzten Trip mit meinem Bike (es wird verkauft). Es war mein vierter Versuch nach Kamlot zu gelangen, einem sehr abgelegenem Dorf. Es war ein insgesamt 150km Trip: 5km Teerstraße, 75km gute Erdstraße und 75km richtiger ONroad Spaß (Offroad kann jeder…). Der Besuch dieses Dorfes war auf meiner Bucketliste bevor wir aus Srae Ambel wegziehen. Und da wir nächsten Monat umziehen, nutzte ich die Gelegenheit bevor die Regenzeit erneut beginnt. Es war sehr beeindruckend in dieses Dorf zu kommen und zu realisieren, dass noch nie das Evangelium oder ein Auto in dieses Dorf gekommen ist… nur CocaCola war natürlich schon da 😉

 

16
Apr
2018
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Nassgespritzt

Es ist Khmer Neujahr und super heiß! Ich bin müde und habe keine Lust noch etwas für zum Abendessen zu kochen. Also will ich mit den Kindern mit dem Auto schnell noch was Einkaufen. Also Kinder ins Auto, Auto rausfahren, Tor zu schließen, und dann springt das Auto nicht an! Nun zum Glück steht das Auto nicht ganz mitten auf der Straße, aber da Pete gerade noch unterwegs ist und ich nicht weiß wann er nach Hause kommt, muss das Auto eben jetzt hier stehen. Ich rufe schnell bei den Shorties an und Madlin kommt um auf Julie und Josia aufzupassen. Kein Problem!

So fahre ich dann also mit Madita los in die Stadt. Bis zur Hühnchenstelle schaffen wir es dann doch auch noch ganz trocken. Doch auf dem Weg, wo man ganz manchmal Pommes kaufen kann, werden wir dann doch noch nass! Und zwar so richtig. Es ist nämlich gerade Khmer Neujahr únd an jeder Ecke stehen Kinder und Erwachsene und spritzen mit Spritzpistolen oder haben einen Kübel Wasser und schütten ihn über nichts ahnende Mopedfahrer wie mich. Nass gebadet versuchen wir dann unser Glück bei den Pommes – gibt leider keine. Dann eben doch gebratenene Nudeln – viel mehr Auswahl bleibt mir hier leider nicht. Eine halbe Stunde später sind wir dann auch schon wieder zuhause. Nass, aber glücklich! Madita, fand es cool – ich auch! Weil wir mit dazu gehört haben und sie bei uns Ausländern keine Ausnahme gemacht haben – wie es sonst doch auch so oft der Fall ist.

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