Schwimmende Schule
Heute hatte ich endlich die Gelegenheit die Arbeit von befreundeten Missionaren anzuschauen. Vor einigen Jahren haben sie mitten auf dem Tonle Sap, in einem schwimmenden Dorf mit etwa 800 Familien, eine Schule aufgebaut. Zurzeit gibt es dort einen Kindergarten bis zur 3. Klasse. Ziel ist es Unterricht bis zur 6. Klasse, also bis Ende der Grundschule anzubieten.
Die Hoffnung ist, dass durch die Bildung, die Kinder eine bessere Chance für ihre Zukunft erhalten und vielleicht aus dem Kreislauf der Armut herauskommen. Viele Familien leben dort von dem Ertrag, den sie bei den Fischereien haben. Dort schneiden sie die Köpfe von den Fischen ab und das wird dann alles zur Prahok, der vergammelten Fischpaste, verarbeitet. Pro Kilo bekommt man dort 200 – 300 Riel. Am Tag kommen sie vielleicht dann auf einen Tageslohn von $2,50. Dass das wenig ist, kann sich jeder vorstellen, hinzukommt allerdings, dass es nicht das ganze Jahr über Fisch gibt und so viele Familien nicht die ganze Zeit Arbeit haben …













