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8
Apr.
2021
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Regen

Leider hat die Regenzeit diesmal etwas früher begonnen als normal. Das wirft nun erstmal unsere Pläne für den Bau des Dorfgemeinschaftshauses nach hinten, denn um das Fundament zu machen, muss die Erde erst wieder richtig austrocknen. Mal schauen, wann wir dann weiter machen können.

3
Apr.
2021
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Ausflug nach Angkor Wat

Nachdem die Jahrestickets für Angkor Wat nur noch $200 pro Erwachsener kosten, haben wir uns dafür entschieden uns für dieses Jahr welche zu gönnen. So wie es aussieht, kann es sein, dass wir länger nicht aus der Provinz Siem Reap rauskommen und dann können wir wenigstens nach Angkor Wat – d.h. den Wald und die Natur dort genießen und nebenbei vielleicht den ein oder anderen Tempel anschauen.

Heute morgen haben wir uns zum Frühstückpicknick mit einer anderen deutschen Familie getroffen und die Zeit zusammen dort genossen. Unglaublich, dass dort wo sonst tausende von Touristen tagtäglich lang gehen, gerade nix los ist!

2
Apr.
2021
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Gebetstag

Gestern hatten wir einen weltweiten Gebetstag von der AM. Wir konnten gemeinsam mit anderen Missionaren beten, Zeit alleine haben, gemeinsam als Ehepaar beten und auch als ganze Familie.

Am Nachmittag sind wir mit einem Tuktuk zunächst zum neuen Schulgebäude gefahren und haben dort für die Schule unsrer Kinder gebetet. Die Schule zieht nämlich in ein ehemaliges Hotel, dass gerade umgebaut wird. Wir haben für einen guten Umbau gebetet und dass natürlich auch die Schulen in Kambodscha wieder öffnen. Ebenso haben wir für Freundschaften gebetet, für die Kinder die gehen, die Kinder die bleiben und die neuen Kinder die kommen werden.

Danach sind wir in das Gelände der Tempelanlagen gefahren. Wir haben über Gottes Schöpfung uns gefreut als wir die Affen gesehen haben und uns vorgestellt wie es wäre, wenn überall in Kambodscha lebendige Gemeinden entstehen würden. Wir haben für neue Missioare gebetet, für unsere Familien zuhause und vieles mehr! Es war so gut, das zusammen als Familie zu tun! Wir sind gemeinsam hier in Gottes Mission!

31
März
2021
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Ein paar LKW Erde

Auf dem Gelände von der Werkstatt von M4T haben wir angefangen ein Dorfgemeinschaftshaus zu bauen. Neben einem großen offenen Raum, wo Sport gemacht werden kann oder große Veranstaltungen stattfinden können, sollen dort Schulungsräume entstehen, eine Küche und Schlafmöglichkeiten für zukünftige Auszubildende die von weiter weg kommen.

Neben dem Gelände hatten nun Darren und Minako die Möglichkeit ein weiteres Grundstück zu kaufen. Dort sollen nun Fischteiche entstehen, so dass wir gleich vor Ort einen Prototyp der Fischzuchtanlagen haben. Gleichzeitig soll dort ausprobiert werden, inwieweit ein Fischteich im kleineren Format für ärmere Familien eine gute Einkommensquelle sein könnte.

D.h. also viel Erde ausheben und dann diese Erde auf dem anderen Gelände aufschütten. Insgesamt werden das schon mal ein paar LKW Ladung Erde.

Ebenso gibt es für die Werkstatt noch einen zusätzlichen Lagerraum. Also viel zu Bauen in den nächsten Wochen und Monaten! Dankbar sind wir, dass wir für diese Projekte teilweise weitere Männer aus dem Dorf anstellen konnten, die aufgrund der Coronasituation schon länger als Maurer keine Arbeit haben.

27
März
2021
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Sieben!

Happy Birthday Madita! Nun bist du schon sieben Jahre! Die Zeit vergeht wie im Flug! Während wir letztes Jahr wegen der aktuellen Coronasituation Maditas Kindergeburtstag abgesagt haben und nur mit den Kindern auf unserem Grundstück gefeiert haben, so haben wir dieses Jahr entschieden, mit allen eingeladenen Kinder auch zu feiern. Wir sind froh, dass dies zu diesem Zeitpunkt noch möglich war.

Zum siebten Geburtstag gab es einen „Angel Food Cake“, der super lecker war! Gefeiert haben wir zusammen mit unseren Shorties Lena und Tara und natürlich Darren und Minako.

Einen Tag später gab es dann den Kindergeburtstag mit Schnitzeljagd und Poolparty. In der Hoffnung, dass bis zum nächsten, achten Geburtstag Corona kein Thema mehr ist: Happy Birthday!

22
März
2021
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Wieder online

Nachdem seitdem 20. Februar täglich neue Coronafälle im Land hinzukommen, ist nun auch in Siem Reap offiziell der erste Fall aufgetreten. Kurzerhand wurden wieder alle Schulen geschlossen – und unsere Kinder lernen mal wieder online!

Der Stadtteil in dem der Coronafall aufgetreten ist, wurde zudem komplett verriegelt. Unsere Haushaltshilfe wohnt auch dort, konnte aber noch zu ihrer Familie, und wird dann dort die nächsten zwei Wochen verbringen.

Mittlerweile ist überall Maskenpflicht, die ansonsten mit $50 Strafe geahndet werden kann. Ebenso sind die Kinos, Museen geschlossen. Wie gut, dass wir uns vor drei Tagen das Jahresticket von Angkor Wat kaufen konnten, so können wir wenigstens die schöne Natur um uns herum genießen. Denn der geplante Osternurlaub in Kampot fällt nun auch ins Wasser – schließlich kann man nicht mehr von einer Provinz zur anderen richtig reisen.

Bei CiD kommen nun die Frauen aus dem Dorf für eine Woche erstmal nicht auf die Arbeit. Sie haben viel zu viel Angst und sind total verunsichert. Mal schauen, wie wir das in der Zukunft machen können, denn schließlich sind sie auf ein Einkommen angewiesen und wir haben Bestellungen, die demnächst verschickt werden müssen.

Josia beschrieb die Situation letzte Woche mit: Es ist hoffnungslos! Ja, so fühlt es sich für ihn an, der schon seit einem Jahr kontinuierlich dafür betet, dass Corona schnell zu Ende ist! „Schnell“ ist eben relativ.

1
März
2021
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Wiedergefunden

Vor zwei Wochen hat uns die Suche nach Nita sehr umgetrieben. Rund 150 Leute aus Deutschland, die regelmäßig unsere Gebetsinfos bekommen, haben mit uns mitgebetet. An dieser Stelle nochmal ein herzlichen Dank für all euer Gebet! Es ist so gut, dass wir füreinander beten können!

Nach fast einer Woche Verzweifeln und Suchen, zwischen Hoffen und Bangen und Sorgen, haben dann die Eltern von Nita sie in Phnom Penh treffen können. Glücklicherweise konnten sie davon überzeugen, dass sie zuhause willkommen ist, so dass sie schließlich mit ihnen zurück nach Siem Reap kam.

Nun heute war ihr erster Arbeitstag. Nach einer Andacht über Gottes Liebe hatten wir eine Runde der Ermutigung. Jeder der Frauen durfte ihr etwas ermutigendes sagen. Und da kam nicht nur Ermutigendes, sondern auch „Es tut mir leid, dass ich schlecht über dich geredet habe. …..“ Welch ein Zeugnis, wenn wir untereinander um Vergebung bitten können und diese zugesprochen bekommen.

Es war eine bewegende Runde der Ermutigung, des Verzeihens und wahrnehmen, welche Gefühle in uns einzelnen verborgen sind. Gedanken der Wertlosigkeit, Gedanken der Sinnlosigkeit und des manchmal Sterben wollens und aufgeben und dann aber auch wieder das Gefühl der Freude, dass sie durch ihren Glauben gewonnen haben, trotz aller Schwierigkeiten.

Sicherlich gibt es noch so vieles in Nitas Leben und im Leben der Frauen, was aufgearbeitet werden muss. Unser Gebet bleibt, dass Gottes Geist im Herzen der Frauen arbeitet und sie in ihrem Leben die Früchte des Geistes wachsen sehen. Denn gerade sind wir fleißig Gal 5,22-23 am auswendig lernen.

28
Feb.
2021
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Corona – jetzt doch noch!

Bisher ist Kambodscha ja ganz gut von Corona verschont geblieben. Zumindest was die Krankheit an sich angeht. Doch nachdem vier Chinesen am 20. Februar ihr Quarantänehotel illegal verlassen hatten und in Nachtbars in Phnom Penh unterwegs waren, ist mittlerweile die Zahl der Infizierten aufgrund dieses Ereignisses um 316 Fälle angewachsen. Wenn man bedenkt, dass mit diesen Fällen erst insgesamt 820 Fälle registriert wurden, dann versteht man sehr schnell, dass dies nun der erste wirkliche Ausbruch im Land ist.

Die Schulen in Phnom Penh und in der angrenzenden Provinz Kandal sind schon geschlossen. Ebenso werden bestimmte Straßen geschlossen oder auch Stadtbezirke. Im Moment stellen wir uns darauf ein, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch wieder hier in Siem Reap die Schulen geschlossen werden. Aber bis dahin werden unsere Kinder jeden einzelnen Schultag genießen – und wir auch!