Blog

3
März
2018
0

Happy Birthday!

Seit vielen Jahren ist sie uns eine treue Seele und für die Kinder ein Stückweit Oma Ersatz – unsere Haushaltshilfe. Wir sind Gott von Herzen dankbar, dass wir in ihr wirklich in all den Jahren eine zuverlässige Person hatten, die uns bei vielen alltäglichen Dingen unterstützt hat und so mitgeholfen hat, dass wir Freiräume für anderes hatten.

Und wir sind mächtig stolz auf sie, denn in den letzten drei Jahren hat sie von nur sehr wenig Geld gelebt um Monat für Monat ihre Schulden für ihr Grundstück und Haus ab zu bezahlen. Bis wir gehen wird sie ihre Schulden komplett bezahlt haben und darf stolz darauf sein, dies aus eigener Kraft geschafft zu haben. Wir hoffen sehr, dass sie das auch in ihrer Persönlichkeit ermutigt!

 

25
Feb.
2018
0

Metallausbildung

Und schon wieder sind drei Monate Metallausbildung vorbei! Im Moment haben wir wirklich das Gefühl die Zeit fliegt nur so dahin, weil soviel passiert. In den letzten drei Monaten haben wir zwei junge Männer im Dorf Chö Nieang im Metallgewerbe ausbilden können. Auch wenn wir uns eigentlich mindestens zwei junge Männer mehr gewünscht hätten, war es eine gute Zeit. Denn jeweils an den Tagen der Ausbildung hatte unser Mitarbeiter Lim die Möglichkeit biblische Geschichten zu erzählen, wo nicht nur die zwei Schüler aufmerksam zu hörten, sondern auch die gläubigen Hausbesitzer. So hoffen wir nun, dass neben dem praktischen was die Beiden gelernt haben, bei ihnen im Herzen viel entscheidendere Dinge angestoßen wurden.

18
Feb.
2018
1

Ausflug zum Wasserfall

Jetzt leben wir hier schon fast sechs Jahre und wir haben es als Familie immer noch nicht geschafft zu dem Wasserfall bei uns in der Nähe hinzugehen. Da wir nun aber bald von hier wegziehen und ich unbedingt doch mal dort gewesen sein wollte, haben wir kurzerhand beschlossen einen Ausflug zu machen. Josia wollte sowieso mal wieder was erleben :-). Wir sind also ins Auto gestiegen, mussten einen ziemlichen Umweg fahren, um dann nach über einer Stunde und etwas Fußweg am Wasserfall anzukommen. Aber der weite Weg hat sich sehr gelohnt. Es war einfach total schön, die Natur hier vor Ort zu genießen und raus zu kommen.

13
Feb.
2018
1

Kampot

Da unsere Kollegen seit September in Kampot leben, haben wir sie nun endlich mal besucht. Wir hatten einen schönen Nachmittag am Fluß mit zig anderen Khmer. Abends gab es leckere Salate und gegrilltes Fleisch. Am nächsten Morgen hatte ich eine nette Begegnung mit der Besitzerin von dem Guesthouse wo wir geschlafen haben. Während sie unsere Pancakes machte, kamen wir ins Gespräch und sie erzählte mir dann wie sie und ihre ganze Familie zum Glauben gekommen sind. Echt schön! Zum Abschluss haben wir uns noch die Arbeit von dem Life Center angeschaut, wo unsere Freiwilligen ab Mai mitarbeiten werden.

8
Feb.
2018
1

Neue Visas

Yeah!

Wir haben nun neue Visas erhalten, womit wir für die nächsten sechs Monate in Kambodscha bleiben können! Seit 2009 sind wir nun schon in Kambodscha und hatten bisher nie Probleme unsere Jahresvisa zu bekommen. Die Visas haben wir über ein Reisebüro, eine Waschanlage oder zuletzt unsere Autowerkstatt besorgt. Bisher war das wie gesagt nie ein Problem. Doch letztes Jahr im November haben wir nur noch ein 3 Monatsvisa bekommen, womit wir auch nicht beliebig oft ein- und ausreisen können, sondern das verfällt sobald man das Land verlässt. Das Visa-Problem hatten nicht nur wir, sondern auch viele andere Missionare, so dass sich nun für uns EFC (evangelikaler Dachverband) um die Visas gekümmert hat. Zum Glück lief das diesmal alles reibungslos und ganz unkompliziert. Wir haben unsere Pässe mit dem Minibus nach Phnom Penh geschickt. Der Mann vom EFC hat die Pässe mit dem Moped abgeholt und an die entsprechenden Stellen hingebracht. Pete hat per Wing (Geldtransfer in Kambodscha) das Geld geschickt. Und jetzt sind auch schon die Visas in unseren Pässen. Fehlt nur noch, dass wir beim nächsten Phnom Penh Aufenthalt diese dann abholen.

1
Feb.
2018
1

Ein neues Dach

In der momentanen Metallausbildung hat sich die Möglichkeit ergeben ein Dach zu schweißen. Da gerade im Hausbau Schweißer gebraucht werden für Dächer und Fenster, ist dies wirklich eine einmalige Gelegenheit dies nun schon mal in der Ausbildung zu lernen. Das so ein Job auch gar nicht ungefährlich ist, wenn man auf dem Dach rumturnt und schnell runterfallen kann, kann man dabei dann nämlich auch ganz gut lernen.

30
Jan.
2018
1

Nicht im Regen stehen gelassen

Bei einer Hochzeit in Kambodscha ist vor allem eines wichtig und das ist, dass es nicht regnet! Alles andere ist da fast zweitrangig. Denn ob Sonnenschein oder Regen entscheidet für viele darüber, ob sie nach dem Fest bankrott sind oder das Fest geradeso bezahlen können. Eine Hochzeit auf dem Land, die eineinhalb Tage dauert, kosten etwas zwischen $3000 – $5000, in der Stadt kann es dann locker noch einiges mehr kosten. Die Kosten für diese Feier tragen zu einem großen Teil die eingeladenen Gäste. Während bei der ersten Zeremonie am Nachmittag nur die engsten Angehörigen anwesend sind und auch bei der am eigentlichen Hochzeitstag am Morgen der Zeremonie nur ein kleiner Teil kommt, ist der wichtigste Teil, die Feier am Abend.

Eine normal große Hochzeit hat zwischen 30 – 35 Tische! D.h. pro Tisch rechnet man 10 Personen. In der Regel lädt man dann wohl eher 400 Personen ein, weil ja nicht alle kommen und man auch vorher nicht Bescheid gibt, ob man kommt oder nicht. Der Gast bekommt eine Einladungskarte mit beiliegenden Umschlag, diesen bringt er dann zur Feier mit. Auf dem Umschlag schreibt er seinen Namen und bevor er geht, gibt er den Umschlag mit Geld am Ausgang ab. Dort wird der Geldeingang sofort in einem Buch sauber notiert, so dass man auch nachher noch weiß, was wer gegeben hat.

Da es so enorm wichtig ist, dass die eingeladenen Gäste auch kommen, damit man auf den ganzen Kosten nicht sitzen bleibt, finden die meisten Hochzeiten während der Trockenzeit statt. Abgesehen davon, dass die meisten sonst auch noch beim Wahrsager nach einem guten Hochzeitstermin nachfragen.

Letztes Wochenende nun hat die älteste Tochter (17) unseres Mitarbeiters geheiratet. Standesamtlich dürfen die Beiden erst nächstes Jahr heiratet, aber da hier eher schnell geheiratet wird, anstelle das man Ewigkeiten zusammen ist, haben die Beiden eben jetzt schon geheiratet. Wir hatten sie als Familie einige Tage vorher zu uns eingeladen um in diesem Rahmen für die Beiden zu beten, denn die Zeremonien waren aufgrund von dem Bräutigam Eltern und auch sonstigem verwandtschaftlichen Druck buddhistisch.

Am Abend kurz bevor die Feier begann haben dann die Verwandtschaft, ausgenommen von den Brauteltern, den Ahnen geopfert und ihnen einen Hochzeitstisch aufgebaut, mit der Bitte, dass es nicht Regnen möge. Als alles dunkel am Himmel aussah, kam Lim dann auch zu uns an den Tisch und wir haben nochmal kurz dafür gebetet, dass es doch bitte nicht regnet.

Trotzdem hat es dann einige Zeit später angefangen zu Regnen und wie! Die bis dahin angekommene Hochzeitsgesellschaft rückte immer näher zusammen, weil der Regen von der Seite reindrückte und der Boden war innerhalb kurzer Zeit ein Matsch, in der man leicht seine Schuhe verlieren konnte. Aufgrund des Regens blieb etwa die Hälfte der eingeladenen Gäste weg, was zur Folge hatte, dass unser Mitarbeiter über Nacht extreme finanzielle Probleme bekommen hatte.

Die Verwandtschaft warf ihnen vor, dass sie schuld an dem Regen seien, weil sie schließlich nicht geopfert hatten. Wir konnten gemeinsam mit ihnen beten und das Anliegen einfach Gott bringen. Wir verstehen nicht warum es geregnet hat, mitten in der Trockenzeit, aber Gott hat vielleicht mehr vor! Und tatsächlich hat Gott auf geniale Art und Weise geredet und die Beiden nicht im Regen stehen lassen. Ihre Schulden wurden beglichen, aber viel mehr noch haben die Beiden erleben können, dass Gott sich zu Ihnen stellt. Diese wirklich sehr eindrückliche Gebetserfahrung war gerade für sie enorm wichtig und unser Gebet bleibt, dass auch das frisch vermählte Ehepaar diesen Gott noch persönlich kennen lernt.

 

.

15
Jan.
2018
1

Prayercircle Cambodia

In Kambodscha sind die Straßen im Allgemeinen sehr schlecht. Klar, die „Autobahnen“ (vergleichbar mit Landstraßen) sind geteert und mittlerweile sind auch in Kleinstädten wie Srae Ambel viele Straßen betoniert. Aber die meisten Straßen sind Erdstraßen die je nach Jahreszeit matschig oder staubig sind.

Des Autofahrers Leid, des Endurofahrers (Geländemotorrad) Freud. Auf schlechten Straßen mit dem Geländemotorrad unterwegs zu sein macht natürlich mehr Spaß als auf geteerten Straßen. Und so gibt es hier eine Gruppe von Missionaren die schon lange im Land sind und sich immer wieder in den Sattel schwingen um gemeinsam in die Provinzen zu fahren und gezielt für die Menschen dort im Allgemeinen zu beten, aber auch um Christen zu besuchen die weit abseits leben und sie zu ermutigen. Auf dem letzten Prayercircle bin ich mitgefahren und nach 5 Tagen und 1500km im Sattel müde aber erfrischt zurückgekommen. Es war eine tolle Gemeinschaft mit anderen Missionaren die schon viele Jahre im Land sind. Und irgendwie auch schön, sich mit seinen Gaben zu bereichern: Ich lerne mehr über mein Motorrad und wie ich meinen platten Reifen mitten in der Pampa wechsele, und die anderen bekommen endlich mal detailliertes digitales Kartenmaterial von mir zur Navigation. Am besten waren aber die Begegnungen mit Einheimischen Christen die total Mut gemacht haben. Manchmal hat man ja so den Elia-Effekt: Ich bin alleine übrig geblieben… Aber es war total genial zu sehen, dass Gott überall am Werk ist und die Menschen eben keine „fremde Religion aufgezwängt bekommen“, sondern Freiheit in Jesus erleben!