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13
Juli
2017
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Bye, Bye Teacher

In den letzten Monaten haben unsere drei Freiwilligen jede Woche an der lokalen Grundschule Englisch unterrichtet. Da sie nun in einer Woche wieder nach Deutschland fliegen, hieß es nun für die Schüler „Bye, Bye“ zu sagen. Wir freuen uns über die Kids, die in diesem Jahr wirklich wieder einiges dazu gelernt haben und echt auch jede Menge Spaß mit ihren „Teacher“ hatten. Und wir sind Ana, Alice und Chrissi dankbar für ihren Einsatz den sie an der Schule gezeigt haben.

Die erste 3. Klasse

Die zweite 3. Klasse

Chrissi`s 4. Klasse

Alice 5. Klasse

Ana`s 6. Klasse

2
Juli
2017
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Heldinnen

Im Moment ist gerade Reisanbauzeit. Der ausgesäte Reis wird nun vereinzelt. In unsrer Region ist dies Frauenarbeit. Oft sind die Frauen des ganzen Dorfes gemeinsam auf den Feldern am Arbeiten. Von morgens früh bis nachmittags spät werden die einzelnen Reispflanzen in das feuchte, nasse Feld gesetzt. Das ganze bei Hitze, Sonne und in gebeugter Haltung.

Als ich diesen Sonntag nach der Bibelgruppe zurückgefahren bin, habe ich kurz angehalten und den Frauen aus dem Dorf wo wir die Bibelgruppe machen beim Anpflanzen zugeschaut und kurz mitgeholfen. Es war wirklich ein netter Austausch und auch wenn ich ihnen nicht wirklich viel geholfen habe, konnte ich ihnen meine komplette Anerkennung aussprechen. Für mich sind diese Frauen wirklich Helden. In ihrem Leben geht es hauptsächlich darum sich und ihre Familie über die Runden zu bringen. Jahr für Jahr stehen sie da und setzen erneut den Reis um zu hoffen, dass nicht irgendeine Umweltkatastrophe alles zerstört. An dieser Reisernte hängt ihr Jahreseinkommen.

14
Juni
2017
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Arbeit mit Highschoolmädels

Seit Oktober 2015 bauen wir die Beziehung zu ein paar Highschoolmädels auf. Diese kommen aus Dörfern, die etwa 1,5h von Srae Ambel entfernt liegen. Um nach der neunten Klasse weiterhin zur Schule zu gehen und den Highschoolabschluss (12. Klasse) zu machen, sind sie nach Srae Ambel gekommen. Dort wohnen sie in zwei Zimmern von einer Gemeinde. Vor kurzem hatten wir jetzt eine größere Putzaktion vor Ort gehabt, weil es dort nicht ganz so ordentlich war und der Pastor sie fast aus den Räumen geschmissen hätte. Dann wäre unsere ganze Arbeit mit ihnen von Heute auf Morgen beendet gewesen. Ich bin sehr froh, dass der Pastor vorher mit mir über seine Absichten gesprochen hat und wir so ihnen noch eine Chance geben konnten.

In den letzten Monaten haben wir viel über Gott und Jesus erzählt. Die Fünf haben mittlerweile eine gute Grundlage und vielleicht hat auch die eine oder andere in ihrem Herzen schon eine Entscheidung für Gott getroffen. Wie fest dies dann ist, wird sich in der Zukunft zeigen. Im Moment nehmen unsere drei Freiwilligen Ana, Alice und Chrissi verschiedene Themen zum Leben als Christ durch. Die Beziehung zwischen ihnen ist nun mittlerweile so gut gewachsen, dass sie die Mädels sogar in ihre Heimatdörfer eingeladen haben.

Andacht mit den Highschoolmädels zum Thema Stiftshütte

9
Juni
2017
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Vergiss mich

In Kambodscha ist es üblich, ja fast normal, dass die eigenen Kinder oft an einem anderen Ort aufwachsen als die Eltern bzw. als ein Elternteil. Das liegt einfach daran, dass viele in der Fabrik arbeiten, auf Baustellen oder in der Hauptstadt. Dann werden die Kinder zu Oma und Opa aufs Land gebracht und irgendwie werden sie dann dort groß.

Natürlich lieben diese Eltern auch ihre Kinder, aber irgendwie müssen sie ja auch über die Runden kommen. Damit die Trennung von dem Kind nicht so schwer fällt, hängt man dann oft eine Kette um den Hals, die dem Kind helfen soll sich nicht mehr an die Eltern zu erinnern. Sprich, wenn sich das Kind nicht mehr an den Papa erinnert, der gerade weit weg ist, dann ist es auch nicht weiter traurig und alles ist gut.

Manches Mal werden mir unsere drei Kinder zuviel und ich wünschte, ich könnte sie für nen Moment mal in den Kindergarten geben oder auch zu Oma und Opa schicken. Wenn ich dann allerdings die Gegenwart um mich herum wahrnehme und sehe, wie so viele Kinder um uns herum aufwachsen, dann werde ich erneut dankbar. Welch ein Geschenk ist es doch seine eigenen drei Kinder aufwachsen zu sehen!

4
Juni
2017
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Kindertag

Am 1. Juni ist internationaler Kindertag. Anlass genug um daraus auch in Kambodscha einen offiziellen Feiertag zu machen, so dass z.B. an diesem Tag auch alle Schulen geschlossen haben – ist ja schließlich auch ein Tag für die Kinder!

Wir haben diesen Tag dieses Jahr genutzt um auch wirklich einen Tag für die Kinder in unserem Dorf zu veranstalten. Für eine komplette Kinderwoche fehlen uns die Kapazitäten, aber einen besonderen Tag wollten wir dann doch ganz gerne veranstalten. Dafür sind sogar extra unsere Kollegen Mirjam und Franz aus Phnom Penh dazu gekommen. Thema des Tages war „Du bist von Gott geliebt“.

Es gab einige Kinderlieder, einen gemeinsamen Tanz, ein Theaterstück zu der Geschichte von Max Lucado, eine passende Andacht und jede Menge Stationen zum Kreativ sein und Spielen. Wir hatten jede Menge Spaß und die Kinder auch. Wir hoffen sehr, dass darüber hinaus aber auch wirklich etwas von der Botschaft in ihre Herzen gerutscht ist.

Genial war, dass nun mitten in der Regenzeit wo es Tage davor nur so durch geregnet hat, genau an diesem Tag es erst abends mal für fünf Minuten geregnet hat. Und gleich am nächsten Tag hatten wir den kompletten Tag Stromausfall! Es hat also alles super gepasst. Richtig schön war auch zu sehen, dass die Highschoolmädels, die wir sonst Englisch unterrichten sich tatkräftig mit eingebracht haben.

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20
Mai
2017
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Kleiner Eindringling

Jetzt letztens fand ich diesen kleinen Eindringling in Josias Rucksack. Glücklichweise hat er niemanden gestochen und wir konnten ihn vorher umbringen. Durch unsere vielen Hühner ums Haus herum, haben wir längst nicht mehr soviele Skorpione im Haus, wie früher.