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18
Juni
2020
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Rot – Gelb – Blau

Die letzten Tage hat Pete im Farbladen verbracht. Naja, zumindest war er dort immer mal wieder für längeres Zeit. Schließlich ist es gar nicht so einfach herauszufinden, welche Farben etc. man benutzen muss, wie das jetzt mit dem Farbe spritzen funktioniert und so weiter. Die Farbe soll ja auch halten und nicht nach einem Monat absplittern.

14
Juni
2020
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Regen

Eigentlich ist ja seit Mai Regenzeit, aber im Gegensatz zu Srae Ambel, kann man hier in Siem Reap davon nicht wirklich viel spüren. Denn es regnet eigentlich fast nie. Aber heute hat es dann doch mal wirklich RICHTIG geregnet und gleich unseren ganzen Garten in einen großen See verwandelt.

12
Juni
2020
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Plötzlich war der Bagger da

Unser Haus liegt eigentlich ziemlich zentral in der Innenstadt Siem Reaps, aber dadurch dass es an einer Sackgasse ist, haben wir fast keinen Verkehr. Hier fährt eigentlich nur derjenige hin, der hier hin will. Das macht es auch ziemlich ruhig.

Doch heute morgen war dann plötzlich der Bagger da! Wir hatten vorher schon erfahren, dass wohl irgendwann auch unsere Erdstraße betoniert wird, aber wer weiß wann. Nun ist es also soweit und die Bauarbeiten beginnen und aus der Sackgasse wurde plötzlich eine normale Straße. Das macht zumindest den Weg zur Schule um eine halbe Minute kürzer. Mal schauen, ob wir dadurch jetzt mehr Durchgangsverkehr bekommen.

11
Juni
2020
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Letzter Schultag

Heute war der letzte Schultag unsrer Kinder. Da wir ja schon die letzten drei Monate unsere Kinder zuhause unterrichtet haben, freuen wir uns nun alle auf die langen Sommerferien. Die Lehrer haben sich extra was Nettes einfallen lassen um die Kinder in die Ferien zu schicken. Wir sind mit dem Auto zur Schule gefahren und die Lehrer haben mit Maske und Glocken und Jubel die Kinder begrüßt und ihnen jeweils ein Sommerpaket überreicht.

Sowohl Josia als auch Madita haben von der Schule für ihre außergewöhnlichen guten Leistungen in diesem Schuljahr eine Auszeichnung erhalten. Letzten Jahr sind sie mit fast kaum Englischkenntnisse an die Schule gekommen und haben dieses Jahr echt gut gemeistert. Wir sind stolz auf die Beiden! Das haben sie echt gut hinbekommen. Zumal Josia ja zusätzlich sich durch sein Deutsch mit mir kämpft.

Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass die Schule am 12. August wieder normal öffnen kann. Im Moment ist ein entsprechender Antrag bei dem Ministerium. Gerne dürft ihr mit dafür beten, dass unsere Kids dann wieder normal in die Schule gehen können.

10
Juni
2020
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Angekommen

Die Gesichtsmasken sind am Montag nun endlich in Ewersbach angekommen. Davor haben sie für über zwei Wochen im Zoll festgehangen. Aber egal – nun sind sie da und können bestellt werden.

Hier geht es zum Bestellformular:

https://www.allianz-mission.de/masken

Wir freuen uns, wenn ihr uns dann ganz viele Fotos mit den Masken schickt, so dass wir diese den Frauen als Ermutigung zeigen können! Wie cool wäre das denn!

6
Juni
2020
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Sehnsucht nach mehr

Eine komplette Woche Andachten im Nähzentrum liegt hinter mir! Danke an alle, die für diese Zeit gebetet haben. Ich komme selbst beschenkt aus dieser Zeit heraus.

Vor dieser Woche wusste ich schon, dass die Frauen gerade nicht so gesprächig sind und eine wohl auch eher Gott gegenüber etwas negativ gesinnt. Spannend! Ich selbst hatte ja aufgrund der Schulsituation zu Hause fast keine Andachten mehr gemacht, weil es viel zu viel geworden wäre.

Nun lag also vor mir diese Woche und ich hatte mir vorgenommen mit ihnen die Josef Geschichte durchzunehmen. Vielleicht lest ihr einfach mal die Geschichte mit den Augen einer Person, die die Geschichte zum aller ersten Mal hört. Alle Frauen waren von Anfang an Feuer und Flamme. Jedes Mal wollten sie wissen, wie es denn nun weitergeht. Was passiert als Nächstes! Dann zu Mitte der Woche, Josef steigt vom Gefängnis zum zweitwichtigsten Mann auf – Gott hat Großartiges im Leben Josefs getan! Gleichzeitig schwingt da ein Stück Sehnsucht der Frauen mit – und das wünsche ich mir für mein Leben auch – und teilweise habe ich es auch schon erlebt. In all dem Auf und Ab, war Gott die ganze Zeit der Handelnde, der Anwesende in Josefs Leben. Genauso, ist es doch auch in unserem Leben, im Leben der Frauen.

Dann die nächste Spannung, wie wird Josef mit seinen Brüdern umgehen. So gut können sie die Scham nachvollziehen, die sie dem Vater gegenüber empfunden haben müssen. Jahrelang laufen sie mit einer Lüge herum, sehen den trauernden Jakob und wagen doch nichts zu sagen aus Scham alles kommt ans Licht. Die Frauen können sich gut in die Gefühlslage der Brüder vorstellen. Sie ist ihnen nicht fremd. Dann, große Wiedervereinigung und zum Schluss, eigentlich erst als der Vater tot ist, nochmals endgültige Versöhnung. Welch ein Höhepunkt. Eine der Frauen, hat vorgelesen – sie konnte die Spannung nicht aushalten, wollte unbedingt wissen wie es weitergeht! Wie genial ist das denn! Ein Feuer nach dem Wort Gottes – wie sehr wünsche ich mir das auch immer wieder neu für mich! Oh ja, ich gehe als Beschenkte aus dieser Woche. Gott hat uns mit seinem Wort solch einen Schatz zur Verfügung gestellt und es gibt noch soviel zu entdecken – auch für mich!

31
Mai
2020
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Familienausflug

Siem Reap – und besonders die umliegende Gegend bietet einige Möglichkeiten für Ausflüge. Bisher haben wir es aber noch nicht so geschafft als Familie vieles solcher Ausflüge zu machen. Es ist einfach zu warm und wir sind zu müde, dass wir meistens doch lieber einfach zu Hause bleiben.

Heute haben wir es aber mal zu einem nahe gelegenen Tempel geschafft. Es war super schön, dass wir alles ganz alleine anschauen konnten. Ein bisschen rumklettern, picknicken, Familienzeit eben!

29
Mai
2020
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Dollar-Verwirrung

Wer in Kambodscha lebt, weiß dass es eigentlich zwei Währungen gibt die in Kambodscha benötigt werden. US Dollar und der kambodschanische Riel. In den Supermärkten sind die Preise oft in $ ausgeschrieben, während auf dem lokalen Markt man den Preis in Riel fordert, aber dann trotzdem mit $ zahlen kann. Man zahlt $ und bekommt dann $ und Riel zurück. Da bleibt man entweder fit im Rechnen oder ist schon mal verwirrt.

Nun hat aber die kambodschanische Nationalbank beschlossen, dass es ab dem 1. September keine $1, $2 und $5 Scheine mehr in Kambodscha geben wird. Grund dafür ist, dass man zum Einen die schon sehr alten Scheine immer schwieriger loswird und zum Anderen will man dadurch den kambodschanischen Riel besser stärken.

Bis zum 1. September ist ja noch Zeit, aber wenn so eine Aussage gemacht wird, dann reagieren die Khmer schon recht schnell und so hatte unsere Haushaltshilfe bei ihrem Einkauf auf dem Markt echte Probleme die Dollars loszuwerden. An dem Nachmittag zuvor konnte das ja aber leider noch keiner ahnen.