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28
Sep.
2019
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Gute Freunde

An einem Abend haben wir gute Khmerfreunde von uns besucht. Mit Phanna hat Anne damals vor zehn Jahren angefangen Khmer zu lernen. Es ist schön zu sehen, dass über all die Jahre und Distanzen trotzdem noch eine Freundschaft da ist. Wir hatten eine wirkliche schöne Zeit dort, die Kinder haben draußen auf der Straße mit den anderen Kids gespielt und wir konnten uns gut über Gemeinde, christlichen Glauben und andere Themen unterhalten. Sehr wertvoll.

27
Sep.
2019
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Den Luxus der Stadt

Die Entwicklung in den Städten und besonders in Phnom Penh hat in den letzten Jahren sich rasant zugenommen. So hat mittlerweile eine zweite große Shoppingmall geöffnet, während die damals neue Shoppingmall vor zehn Jahren geschlossen wurde. Keiner ging mehr in diese mittlerweile heruntergekommene Mall, während es nun so schöne neue Malls gibt.

Ich war mit den Mädels bei meinem Friseur, wir haben Schuhe auf dem Markt gekauft, die Kinder waren in einem tollen Indoorspielplatz und wir haben einen Vormittag in einem Wasserpark verbracht. Welch ein Gegensatz zu Srae Ambel.

26
Sep.
2019
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Dinopark

Auf unserem Rückweg nach Phnom Penh haben wir einen kleinen Dinopark am Straßenrand entdeckt. Super für eine kleine Pause und das Eintrittsgeld von 50 Cent konnten wir auch gut verkraften.

26
Sep.
2019
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Besuch in der Bibelgruppe

Jahrelang sind wir nach Chrod Madäh gefahren um dort biblische Geschichten zu erzählen. Es war super schön, das Ehepaar wieder zu sehen, dass wir taufen durften, so wie ihren mittlerweile Erwachsenen Sohn Vikni.

Auf dem Weg dorthin, ist aber leider unser Auto stehen geblieben. Eigentlich war noch genug Diesel im Tank, aber der Tank ist geteilt und irgendwie funktioniert die Tankanzeige nicht richtig und wir haben einfach nicht dran gedacht auf den anderen Tank umzustellen. Nun ja, und dann war es zu spät. Glücklicherweise war es nur etwa 1km von der nächsten Tankstelle entfernt, so dass ein Pickup Pete mitgenommen hat und er 25 Liter Diesel per Kanister tanken konnte.

Während wir auf den Diesel gewartet haben, kam zufällig Vikni mit dem Moped vorbei, so dass ich noch kurz mit ihm reden konnte. Vikni ist leider durch die Abschlussprüfungen der Highschool durchgefallen. Nicht, weil er es nicht könnte, sondern wahrscheinlich viel eher, weil er nicht die vielen zu bezahlbaren Nachhilfestunden der Lehrer genommen hat. Und schwups, fällt man eben durch die Prüfung. Er hat aber noch zwei Versuche und wir hoffen sehr, dass er es dann schafft. Er selbst möchte gerne weiter lernen, während seine Eltern ihn gerne arbeiten sehen würden. Es kostet eben die Familie auch viel ihn so lange studieren zu lassen. Wir könnten uns gut vorstellen, dass er mal ein guten Pastor abgeben würden – mal schauen was draus wird.

Chüen hat erst kurz vor unserem Besuch herausgefunden, dass er Zucker hat. Er geht nun öfter zu einem christlichen Krankenhaus in Phnom Penh. Und auch wenn dies eine finanzielle zusätzliche Last für sie ist, halten sie an Gott fest und vertrauen auf ihn. Das ist echt ein Geschenk! Ab und zu besuchen sie auch die Bibelgruppe, die im Nachbardorf stattfindet.

Da unsere Haushaltshilfe nun gar keinen Hund mehr hat, haben sie uns sogar zum Abschied noch einen ihrer Hunde für sie mitgegeben. Leider ist er aber dann in der Nacht weggelaufen.

25
Sep.
2019
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Gemeindebesuch in Srae Ambel

Während unserem Heimataufenthalt haben wir oft von der schwierigen Gemeindesituation in Srae Ambel berichtet. Da unser Besuch hier in Srae Ambel auf einen Sonntag fiel hatten wir die Möglichkeit auch die zwei Gemeinden zu besuchen.

Die eine Gemeinde, von dem jungen Pastor, ist weiterhin sehr, sehr klein. Der junge Pastor wird mittlerweile von seinem Gemeindebund sehr in Anspruch genommen, so dass er oft in anderen Gemeinden unterwegs ist. Deshalb lässt er dann einen älteren Mann predigen, der leider oft falsches sagt. Dieses Mal konnten wir allerdings nicht soviel verstehen, da sie kein Micro benutzt haben und es für uns zu leise und zu schnell ging. Eigentlich könnten noch mindestens fünf weitere Personen die Gemeinde besuchen, aber sie meinen, sie könnten auch zuhause ihr Christ sein leben und bräuchten keine Gemeinde! Schön ist, dass weiterhin ein Mann mit seiner Tochter aus einem etwa eine Stunde entfernten Dorf alle zwei Wochen kommt. Gerade in dem Dorf sind dunkle Mächte am Werk, aber Gott ist hier im Kleinen am Wirken. So kam an diesem Sonntag an junger Mann zum dritten Mal in die Gemeinde und übergab sein Leben Jesus. Wir beten wirklich, dass sein Glaube Wurzeln schlägt und dass in dem Bezirk Srae Ambel mehr und mehr Menschen zum Glauben kommen.

Wir konnten auch noch kurz die neugebaute Gemeinde von dem älteren Pastor besuchen. Besonders gefreut hat uns, dass dort nun wirklich eine Reihe Leute hingekommen sind und es schien, dass sie eine echte Gemeinschaft untereinander haben. Auch wenn wir in Vergangenheit bei weitem nicht immer mit seiner Lehre übereinstimmten, freuen wir uns, dass die Gemeinde wächst und neue Leute hinzukommen.

23
Sep.
2019
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Ausflug in die alte Heimat

Im Moment haben unsere Kinder gerade eine Woche Ferien, denn zurzeit wird hier eins der größten Feste „Pchum Binh“ gefeiert.

Da wir unbedingt alle nochmal nach Srae Ambel wollten, haben wir also diese Tage genutzt und die 10 Stunden Autofahrt auf uns genommen. Die meiste Zeit haben wir mit unsrer ehemaligen Haushaltshilfe und ihren Enkelkindern, die Freunde unsrer Kinder, verbracht. Wir haben das Haus angeschaut, in dem wir die letzten Jahre gewohnt haben und besonders unsere Kinder waren ziemlich geschockt, wie schlimm es aussieht und dass es sich gar nicht mehr wie zuhause anfühlt.

Wir konnten andere Bekannte treffen, waren in der Gemeinde, haben einen Besuch in der Bibelgruppe gemacht und einen Ausflug ans Meer. Klar, wir hätten auch noch viel mehr Zeit hier verbringen können, doch so war es für uns als Familie ein guter Rahmen. Besonders die Zeit zusammen mit Kim Soan und Amay hat ihnen gut getan, sie haben viel gelacht und richtig tiefe Freude gehabt, wie schon lange nicht mehr. Das war einfach schön mit an zu sehen.

Srae Ambel selbst ist sich auch stark am verändern. Der Hügel auf dem wir gewohnt haben, wird nun immer mehr bebaut und überall werden riesengroße Schwalbennester-Häuser gebaut.

20
Sep.
2019
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Wo ist der Weg?

In den letzten Tagen hat es ziemlich viel geregnet, so dass nun der eine Weg, den ich normalerweise fahre um zum Nähprojekt zu kommen, komplett überflutet ist. Die Felder rechts und links waren sowieso schon voll Wasser gelaufen, so dass das Wasser nicht mehr absickerte und nun ist es eben der Weg auch voll Wasser.

Für unseren Nachbarn super, weil so kann er gleich hier vor Ort Fische fangen. In unserem Garten läuft übrigens das Wasser auch nicht mehr ab. Kein Wunder, vor ein paar Jahren war dies hier alles auch noch ein Reisfeld!

18
Sep.
2019
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Auf Wiedersehen!

Wir sind wirklich dankbar, dass wir Darren und Minako Polischuk vor etwa 1,5 Jahren kennengelernt haben. In den letzten Wochen haben wir uns öfter getroffen und merken immer mehr, dass wir wirklich viele gleiche Ziele und Visionen haben.

Heute mussten wir sie allerdings erstmal für vier Monate verabschieden, da sie nach Kanada gehen um Spenden zu sammeln.

Als wir sie abgeholt haben, hat Josia übrigens spontan mit den Jungs auf der Straße Fussball gespielt.