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3
Sep.
2019
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Wir sind nicht allein

Seitdem wir in Siem Reap leben, merken wir wie gut es uns tut, dass wir als Missionare nicht alleine vor Ort sind. In Srae Ambel haben wir ja die meiste Zeit alleine gewohnt und hatten echt sehr mit der Isolation zu kämpfen. Doch hier ist es echt schön, dass man sich immer wieder begegnet. Sei es in der internationalen Hausgemeinde, in der Schule oder auch mal zum Spieleabend.

Mit dem canadischen Ehepaar Darren und Minako werden wir in Zukunft näher zusammen arbeiten. Deshalb ist es umso schöner, dass sie auch begeisterte Gesellschaftsspieler sind. Wir haben uns zum Pizza essen und Zug um Zug spielen getroffen. Das war einfach nur schön!

Zug um Zug
31
Aug.
2019
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Hip Hop

In Deutschland ist Madita zum Kinderturnen gegangen. Leider gibt es hier in Siem Reap nichts Vergleichbares. Allerdings gibt es nun seit kurzem einmal pro Woche die Möglichkeit für Kinder Hip Hop zu tanzen. Madita gefällt es jedenfalls.

25
Aug.
2019
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Krokodilstadt

In Deutschland muss man in den Zoo gehen um dort Krokodile zu sehen. In Siem Reap findet man Krokodile fast überall – zumindest fühlt es sich für uns manchmal so an.

Unsere Nachbarn züchten Krokodile. So kann man aus dem Kinderzimmer optimal die Krokodile beobachten. Morgens verschwinden sie in den kleinen Pool und dann liegen sie die meiste Zeit langweilig aufeinander rum. Alle zwei Wochen gibt es Fleisch zu essen, was allerdings schon etwas vergammelt ist und mit der Zeit einen echt extremen Verwesungsgeruch annimmt. Nicht schön! 

Pete ist zufällig an einem Krokodilmarkt vorbeigefahren. Dort werden die Krokodile gehandelt – sprich Einkauf und Verkauf.

Eines Tages auf dem Weg zu Schule kam mir ein Mopedfahrer entgegen. Sein Beifahrer hatte längs auf seinen Beinen ein Krokodil liegen. Zum Glück habe ich kein Unfall gebaut – ich habe mich echt erschrocken.

In den Restaurants findet man Burger mit Krokodilfleisch auf der Speisekarte und Läden wo man Krokdilköpfe kaufen kann. 

 

21
Aug.
2019
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Besonderer Schutz

Das Leben der Khmer ist von Angst geprägt. Und diese Angst macht nicht bei den Reichen halt. Nein. Denn die Khmer glauben an die Ahnen und Geister und dass diese eben besänftigt werden müssen, weil man sonst krank wird, Geld verliert, einen Unfall hat …. 

Als eine Schutzmaßnahme tragen deshalb viele Khmer rote Wollbändchen um den Arm. Diese bekommen sie in den buddhistischen Klostern von den Mönche. Damit aber auch die Autos oder Mopeds geschützt sind, findet man auch oft an den Spiegeln solche roten Bänder. Da ist es egal, ob es sich um einen Toyota Camry oder um einen Rolls Royce handelt. 

20
Aug.
2019
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Parkverbot

Ich glaube manche Verkehrsschilder sind extra für Kambodscha erfunden worden oder mir erschließt sich einfach noch nicht so ganz der Sinn des Ganzen. Es gibt hier nämlich Verkehrschilder die das Parken der Autos nach geraden und ungeraden Wochentagen regeln. Je nachdem ob es also ein ungerader Tag ist oder nicht, darf man bei diesem Schild am Straßenrand parken oder eben nicht. Der einzige Sinn, der mir bisher gekommen ist, so werden die Geschäfte an beiden Seiten der Straße gleich behandelt – wenn sich denn alle an die Regeln halten.

Blöd nur, wenn an manchen Stellen keine Schilder stehen und man aber wissen sollte, dass man da besser nicht parkt. So haben wir abends an einer Stelle geparkt, wo kurz darauf rechts und links Essensstände aufgebaut wurden. Das sind inoffizielle Stände, die aber dort immer sind. Wir wussten das allerdings nicht, und so haben wir mit unserem Auto einen Stand belegt, der dann erst viel später alles aufbauen konnte, während die anderen schon Gäste hatten. Naja, wir haben ihm dann entsprechend viel Geld gegeben, so dass er glaube ganz gut über seine Verlust hinweg kam. Da wäre mal ein Schild sinnvoll gewesen.

18
Aug.
2019
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Fischmassage

Siem Reap ist die touristischste Stadt Kambodschas. Schließlich liegen die Tempelanlagen von Angkor Wat nur 6km von der Stadt entfernt. Doch auch in der Stadt hat man sich etwas für die Touristen ausgedacht: Fischmassage! Man steckt seine Füße einfach in ein Aquarium und lässt seine Füße von den Fischen anknabbern. Ziemlich kitzelig, und für unsere Kinder eine echte Attraktion.

13
Aug.
2019
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Schulstart

Für unsere Kinder startet heute die Schule! Sie werden an die internationale Hope School in Siem Reap gehen. Dies ist eine christliche Schule, die vor etwa acht Jahren von der Hauptschule in Phnom Penh gegründet wurde. Diese Jahr haben sie insgesamt 66 Schüler, so viele Schüler wie nie zuvor.

Madita wird in die Klasse K/1 gehen. Insgesamt sind in ihrer Klasse zehn Schüler, wovon alleine vier deutschsprachig sind. Auch wenn sie erst fünf Jahre und in „K“ ist, wird sie nun Rechnen und Lesen lernen – und ja vor allem mit Englisch eine komplett neue Sprache.

Josia geht in die Klasse 2/3. Er selbst ist ja erst in der 2. Klasse, aber da sie hier nicht so viele Lehrer haben, legen sie oft Klassen zusammen. In seiner Klasse sind 17 Schüler. Zum Glück hat er kein Problem Englisch drauf loszusprechen, auch wenn dazwischen manches Wort in Deutsch ist, was er einfach ein wenig Englisch ausspricht. Für ihn wird es wichtig sein, möglichst schnell Englisch lesen und schreiben zu lernen. Denn da fängt er jetzt auch von ganz vorne an.

11
Aug.
2019
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Gebratene Nudeln

Da unsere jetzige Wohnung doch sehr wenige Möglichkeiten fürs Kochen bietet, holen wir öfter mal Essen von außerhalb. Öfter gibt es gebratene Nudeln, die man für $ 1,50 am Straßenrand kaufen kann. Manchmal haben wir Glück und es schmeckt den Kindern. Manchmal ist es aber so scharf, dass sie es nicht essen können – dann freut sich der Nachtwächter und die Kinder über eine Extraportion Cornflakes.