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11
Nov.
2019
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Wasserfestival

Kambodscha hat weltweit mit die meisten Feiertage. Diese Tage fand das Wasserfestival statt und natürlich waren wir mit unseren Kindern auch an einem Tag dabei.

Hier ein paar Fakten zu dem Fest, die ich auf einer anderen Website gefunden habe:

Warum gibt es das Fest?

Das jährliche Fest markiert das Ende der Regenzeit in Kambodscha und fällt oft mit dem Zeitpunkt zusammen, an dem sich die Fließrichtung des Tonle-Sap-Flusses umkehrt, was zu einer Überschwemmung des Tonle-Sap-Sees führt. Bon Om Touk wird in Kambodscha bereits seit dem 13. Jahrhundert zu Ehren des Wassers als unbezahlbare, lebensspendende Ressource gefeiert: Der überflutete See ist eine reiche Quelle für den Fischfang und das umliegende Ackerland profitiert ebenfalls von den Mineralien aus dem See.

Wo findet es statt?

Bon Om Touk wird in ganz Kambodscha gefeiert, doch das Ausmaß der Feierlichkeiten unterscheidet sich von Ort zu Ort. In Siem Reap und Phnom Penh werden im Rahmen des Festes Bootsrennen veranstaltet. In kleineren Gemeinden gibt es spezielle Festessen, Darbietungen, Tänze und Partys. Außerdem werden üblicherweise auch Lieder gesungen, die von Bon Om Touk handeln.

Wer feiert?

Absolut alle! Bon Om Touk ist kein religiöses Fest. Verschiedene Veranstaltungen wie die Bootsrennen, die angeblich an einen militärischen Sieg der Khmer im 12. Jahrhundert erinnern sollen, haben eine kulturelle und historische Tradition. Daher lohnt es sich, dich vor der Teilnahme an dem Fest ein wenig über die reiche Kulturgeschichte Kambodschas zu informieren. 

11
Nov.
2019
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Ein kleines Wunder …

Da wir zu unsrer Ausreise im Sommer nicht alles mitbekommen haben, haben meine Eltern noch zwei 10kg Pakete am selben Tag uns hinterher geschickt. Eins dieser Pakete konnten wir dann auch im August bei der Post abholen, das andere blieb allerdings verschollen ….

Doch heute, oh Wunder, oh Wunder, konnten wir es tatsächlich von der Post abholen. Manches konnten wir wegschmeißen, manches musste nur abgewischt werden. Grundsätzlich sind wir aber froh, dass es doch noch angekommen ist.

Kleiner Hinweis für diejenigen, die uns mal was schicken wollen. Schreibt bitte zusätzlich auch unsere Telefonnummer bei die Adresse, weil sie uns dann von der Post aus anrufen, wenn es da ist!

10
Nov.
2019
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Hochzeit

Heute war ich auf einer Hochzeit. Ich kannte weder die Braut noch den Bräutigam, aber zumindest die Schwester der Braut – ein wenig! Reicht vollkommen aus um auf ne Hochzeit eingeladen zu werden.

Die Hochzeit war um die Mittagszeit und begleitet mit so lauter Musik, dass man sich am Tisch nur in den drei Sekunden zwischen den Liedern unterhalten konnte. Aber ansonsten war es einfach nett in dem Dorf, wo die Näherinnen leben eine Hochzeit mitzufeiern.

7
Nov.
2019
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Karaokenachbar

Als wir hier einzogen, haben wir uns nicht wirklich viel Gedanken darüber gemacht, wie nah unser Nachbar wohnt. Es sind gerade mal zwei Meter bis zum Nachbarn. Da er mit seiner Familie auch noch in einem typischen Khmerhaus wohnt, d.h. Holzhaus auf Stelzen, ist der untere Bereich des Hauses offen. Klar, da hört man dann auch jedes Mal, wenn jemand die Teller abspült.

Wie viele Khmer liebt auch unser Nachbar und seine Kinder Karaoke. Ist ja nicht weiter schlimm, wenn er es denn einfach wo anders machen würde. Die letzten Wochen hat er aber gemeint zuhause ist doch Karaoke am schönsten. Und so hatten wir oft von 15 Uhr bis abends um 20 Uhr Dauerbeschallung – manchmal auch den ganzen Tag. Auf Dauer ist das leider nicht so schön und mega anstrengend. Wir haben sogar schon überlegt, ob wir denn wieder hier ausziehen müssen.

Einen Abend hat Pete sich nun also ein Herz genommen und mit unserem Nachbar gesprochen. Der schien nicht sehr einsichtig, hörte aber dann nach seinem Lied auf und hat sich seitdem extrem eingeschränkt. Darüber sind wir wirklich sehr dankbar, hoffentlich bleibt es so.

31
Okt.
2019
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Prayer Circle Cambodia PCC

Letzte Woche war ich wieder mit guten Freunden unterwegs zum Prayer Circle Cambodia – Southwest. Die Idee dabei: In verschiedenen Fahrten pro Jahr ganz Kambodscha im Gebet einzukreisen, für die Menschen in den jeweiligen Orten zu beten und bekannte Christen treffen um sie zu ermutigen. Da die Straßen so schlecht sind, und wir alle es lieben mit dem Geländemotorrad unterwegs zu sein, verbinden wir halt das Schöne mit dem Angenehmen – Mission darf Spaß machen.

Da der Südwesten meine ehemalige Heimat ist und ich mich gut auskenne, haben wir auch jetzt wieder dort einige Stellen besucht die mir gut bekannt sind. Ganz bewusst auch eine Ecke, die vor Jahren nur unbewohnter Wald war mit ein paar Fischerdörfern an der Küste. Letztes Jahr waren wir schon einmal mit einem Prayer Circle Team dort (siehe hier auf Seite 7, Tag 3). Vor ein paar Jahren wurden die Bewohner von drei Dörfern vertrieben. Die Fischer haben dann oben auf dem Berg Land und eine Hütte zugewiesen bekommen. Für die Fischer war das Leben in der kargen Gegend aber sehr schwierig und die Atmosphäre dort empfand ich bei einem Besuch vor ein paar Jahren als sehr bedrückend. Wo die Dörfer standen haben die Chinesen einen Golfplatz gebaut, Kasinos, Hotels… und das alles „am A***h der Welt. Wie sollen da Touristen aus China hinkommen? Richtig! Mit einem Flughafen der auch gerade gebaut wird…

Natürlich wollte ich auch wieder dorthin, um für die Menschen zu beten. Unser Wunsch ist, dass sie durch Gott Hoffnung und Hilfe erfahren. Wie sollen die Menschen von der guten Nachricht hören? Keine Ahnung… Wer will denn da hin?!? Weil wir dachten, dass es dort keine Christen gibt, waren wir so überrascht festzustellen, dass Gott dort schon längst am Werk ist. Wir trafen einen Khmer Pastor der erzählte, dass er wie Abraham an diesen für ihn fremden Ort geführt wurde, ohne zu wissen wo er eigentlich hinkommt. Er brennt für Jesus und unglaubliche Dinge passieren. Es sind mehrere kleine Gruppen von Christen entstanden. Wow, praise god!

Auf dem Rückweg nach Siem Reap ist ein befreundeter Missionar mit mir über die Kardamonberge gefahren, damit ich nicht über die geteerte Landstaße via Phnom Penh zurück nach Siem Reap fahren muss. Die andere Strecke ist einfach viel schöner.

30
Okt.
2019
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Haustiere

Wir haben keine Haustiere! Aber so manche kleine ungebetene Gäste dann leider doch. Zum Glück sind es nicht Ameisen. Und das ist ein riesiger Segen, dass diese bisher schön unser Hausinnenleben in Ruhe gelassen haben. Dafür sind es ziemlich große eklige Spinnen, die einem doch auch ein wenig Angst machen können. Dann doch lieber ne frittierte Vogelspinne alle zehn Jahre mal!

29
Okt.
2019
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Ermutigender Besuch

Die letzten drei Tage hatten wir Besuch von unserem Missionssekretär Jochen Fiebrantz und seiner Frau Bettina. Wir kennen uns jetzt schon seit gut zehn Jahren und genießen immer wieder die Zeiten zusammen. Wir haben zusammen über Strategie und Zukunft nachgedacht, anlässlich unseres 10 jährigen Dienstes ein leckeres Essen genossen und auch Zeit für ein gemeinsames Spiel gehabt. Auch unsere Kinder haben die Beiden ins Herz geschlossen und waren ganz traurig, als sie wieder weg waren.

24
Okt.
2019
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Fundament

Seit einigen Wochen nun gehe ich in das Nähprojekt um dort dreimal die Woche die Morgenandachten zu gestalten. Es macht mir unglaublich Freude diese Andachten zu gestalten. Einige der Frauen haben zwar schon eine Entscheidung für Gott getroffen, aber ihnen fehlt eigentlich das Fundament ihrer Entscheidung, bzw. ein festes Fundament ihres Glaubens. In den letzten Wochen habe ich deshalb nochmal ganz am Anfang angefangen … Schöpfung, Sündenfall, Sintflut …

Besonders wichtig ist mir, dass sich die Frauen nicht nur die Geschichten merken, sondern auch sich trauen diese zu erzählen und verstehen was wir aus den Geschichten über Gott, über Satan und über den Menschen lernen können. Es ist spannend sie so herauszufordern und zu sehen, wo sie sich mehr und mehr trauen. Gerne könnt ihr mit dafür beten, dass diese Zeiten mit dazu beitragen, dass die Frauen im Glauben wachsen, bzw. eine Beziehung zu Gott starten.