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22
Dez.
2016
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Ein großes Fest

In den letzten zwei Jahren haben wir mit der Bibelgruppe Weihnachten in Chrod Madäh gefeiert. Beides Mal war fast das komplette Dorf anwesend. Neben einer schönen Feier hatten wir jeweils auch die Gelegenheit klar die Botschaft zu verkündigen. Leider kommen aber nach wie vor fast ausschließlich nur Kinder zur Bibelgruppe.

Dieses Jahr haben wir uns aus verschiedenen Gründen dafür entschieden Weihnachten zusammen mit einer Gemeinde in Srae Ambel zu feiern. So hatten wir diesmal ein großes Weihnachtsfest mit verschiedenen Bibelgruppen aus Chrod Madäh, Chö Nieang, Bang Priu, Sala Mnieng und Klong. Unser Wunsch war es die Christen hier vor Ort zu ermutigen und ihnen aufzuzeigen, dass sie zwar vielleicht in ihrem Dorf nur vereinzelt Gläubige sind, aber doch zusammen eine große Gruppe.

Nach dem Gottesdienst mit einigen Liedbeiträgen und einer Predigt, gab es Khmer Curry für alle. Anschließend hatten wir Spiele für die Kinder vorbereitet und jede Menge Spaß.

 

 

 

17
Dez.
2016
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Joy to the world

Es gibt wirklich einen Grund zu Feiern! Jesus ist auf diese Erde gekommen um uns zu erlösen! Damit genau das viele Khmer erfahren, sind wir schon seit sieben Jahren in Kambodscha.

Am Dienstag und Mittwoch haben wir an der Grundschule, wo wir einmal die Woche in fünf Klassen Englisch unterrichten Weihnachten gefeiert – und das gleich mehrmals.

Neben dem Lied „Joy to the world“ gab es ein passende Christmas Englisch Wörter zum Lernen, die Weihnachtsgeschichte und Spiele. Es war wirklich ein super Fest und die Kids hatten jede Menge Spaß.

12
Dez.
2016
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Wenn Khmer, Khmer lernen

Am vergangenen Sonntag hat Lim mit den Kindern ein Weihnachtslied eingeübt. Gar nicht so einfach, wenn man die Wörter, die darin verwendet werden nicht kennt, oder es so schnell gesungen wird.

Hier ein kleines Video beim Text erlernen:

 

Am kommenden Sonntag werden sie das Lied dann auf der Weihnachtsfeier singen.

8
Dez.
2016
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Eine Phnom Penh Fahrt die ist lustig …

…. die ist anstrengend!

Letztes Wochenende waren wir nach sechs Wochen Landleben zum ersten Mal wieder in Phnom Penh und sind völlig platt zuhause wieder angekommen. Aber vielleicht der Reihe nach:

Freitag, 2. Dezember

Kurz nach 9 Uhr kommen wir los und freuen uns auf ein paar Tage Phnom Penh. Etwa eine Stunde vor der Hauptstadt biegt plötzlich ein Moped mit Anhänger nach links. Dank Pete`s schneller Reaktion und keinem entgegenkommendem Fahrzeug entkommen wir einem Unfall! Danke Gott! Hungrig schaffen wir es bis zu Mike`s Burger – bester Burger in der Stadt – und halten noch schnell bei einem christlichen Bücherladen um Bücher für die Pastoren zu kaufen, die wir ihnen zu Weihnachten schenken möchten. Um 14.30 Uhr sind wir dann endlich im Hotel und dankbar für unsere drei Kids, die bis hierher gut mitgemacht haben. Pete fährt gleich weiter, holt das Moped von Bayers, macht sich auf die Suche nach einem geeigneten PC für mich, bezahlt unsere Miete und ist dann etwa um halbacht zurück. Ich war in der Zwischenzeit mit den Kids im Pool und im IBC um Büroartikel und ähnliches für unsere Arbeit zu kaufen. Jetzt liegen die Kids im Bett und wir genießen den Abend in der Skybar. 22 Uhr ist Schicht im Schach – außer die zwei Mal in der Nacht, die ich zum Stillen aufstehe.

Samstag, 3. Dezember

Unsere Freiwilligen passen den ganzen Morgen auf Josia und Madita auf, während wir uns mit unseren Kollegen zur Teambesprechung treffen. Um 13.30Uhr schaffen wir es endlich auf dem Zimmerboden einen Bagel mit Frischkäse zu essen, um haben ein paar glückliche Kids. Danach muss Pete nochmal wegen dem Computer kurz los – KURZ – um 17.30 Uhr ist er dann auch wieder da. Ich bin ehrlich gesagt leicht frustriert, weil ich noch gar nichts erledigen konnte. Naja dafür gehen wir dann zumindest mit dem ganzen Team lecker Schnitzel essen und schreiben noch ein paar Dankeskarten.

Sonntag, 4. Dezember

Wir gehen in die internationale Gemeinde in den Gottesdienst. Ich darf die Predigt hören, während Pete mit den Kids in die Sonntagsschule geht. Und eigentlich müsste er sich aufteilen, die eine Hälfte geht mit Madita und die andere Hälfte mit Josia und hilft beim Übersetzen. Wir freuen uns, dass unsere Freundin Mareike kurz zu Besuch kommt. Leider entscheiden wir uns in einem Restaurant zu essen, in dem es nur Essen gibt, was unsere Kids nicht mögen und es wahnsinnig lange dauert, bis alles serviert wird. Gestresst kommen wir im Hotel an und planschen kurz im Pool. Aber dann wollen wir ja auch schon in die Mall – weil wir brauchen ja noch Weihnachtsgeschenke und dort soll es einen Weihnachtsmarkt geben. Die Mall ist super voll, der Weihnachtsmarkt in der Schlittschuhhalle, wo es viel zu kalt für uns ist und besteht aus drei Buden wo man Glühwein trinken und Wurst im Brötchen essen kann. Mir ist alles viel zu viel. Zuviele Leute, zuviel Trubel,  ich kann keine klaren Gedanken mehr fassen. Wir kaufen schnell noch ein paar Windbeutel – wenigstens irgendwas Sinnvolles hier – und wollen gehen. Draußen regnet es in Strömen, also wieder rein und irgendwo ein Platz zum Windbeutel essen gesucht – nebenher nochmal schnell Julie gestillt. Abends gibt es Wurst im Sandwichtoast im Zimmer und eine schreiende Julie. Pete wollte eigentlich Klettern gehen, aber das hat irgendwie nicht mehr gepasst. Mit meiner Freundin sortiere ich meine Gedanken und habe jetzt eine halbwegs sinnvolle Liste. Den Rest des Abends machen wir unseres Dankeskarten fertig, schließlich haben wir nur in Phnom Penh die Möglichkeit Post wegzuschicken und in Srae Ambel sind wir nicht vorher dazugekommen. Wir entscheiden, wir müssen einen Tag länger bleiben.

Montag, 5. Dezember

Pete ruft beim Zahnarzt an um seinen Termin um 9.30 Uhr nochmal abzusichern. Die wissen leider nichts von einem Termin, den er vor zwei Wochen gemacht hat. Sehr schade! Dann wird das wohl mit Zahnarzt dieses Jahr nichts mehr. Ich fahre mit meiner Freundin und Julie zum Impfen, den Termin habe ich fünf Minuten vorher gemacht. Anschließend kaufe ich noch ein paar Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke für diverse Leute. Später passen unsere Freiwilligen kurz auf unsere Kids auf, während ich nochmal auf den Markt gehe und Pete auf einen anderen Markt fährt, Mehl kauft und diverse andere Sachen besorgt. Um 14 Uhr gehen wir dann endlich nebenan lecker Essen. Es gibt Wrap, Burger, Pizza, Chicken Wings. Madita ist fix und alle und schläft nach kurzem Geschrei auf der Sitzbank ein. Um 16 Uhr muss meine Freundin leider auch schon wieder gehen. Pete ist zum Physiotherapeuten, weil ihm der Nacken weh tut und kauft Stilleinlagen. Anstelle Duschen springt er später mit den Kids in den Pool und wir essen ne Portion Pommes. Anschließend packen wir schon mal das meiste zusammen, damit wir morgen früh loskommen.

Dienstag, 6. Dezember

Nachdem Frühstück gehe ich schnell nochmal auf den Markt um ein bisschen Stoff für Gardinen zu kaufen. Die alten sind völlig verdreckt und musste ich wegschmeißen. Um 9.30 Uhr sind wir im Supermarkt und ich packe schnell alles in DREI Einkaufswagen. Die Kids sitzen auf dem Boden und lecken Eis. Julie bekommt auch irgendwann Hunger, so dass ich sie stille und nebenher Pete sage, was er aus dem Kühlregal einpacken soll. Die Kids bekommen einen riesigen Lutscher geschenkt, der mich anschließend wahnsinnig macht, weil es überall tropft und ich keine Lust auf Ameisen im Auto habe. Ich springe noch schnell in einen zweiten Supermarkt, finde aber die Sachen nicht, die ich eigentlich kaufen will. Unterwegs schlafe ich ein wenig. Als wir ankommen, ist zum Glück unsere Haushaltshilfe da, der ich ein paar Lebensmittel in die Hand drücke und ein Mittagessen für uns kochen lasse. Nachdem wir ein paar Sachen ausgeräumt haben, die Kids tatsächlich auch noch was zu Nikolaus bekommen haben, die Kids geduscht und im Bett sind, backe ich noch eine Geburtstagskuchen. Ja, morgen hat Josia Geburtstag!!! Und den Tag haben wir dann auch irgendwie überlebt, aber das führt jetzt zu weit.

Jetzt brauche ich erstmal ne Portion Schlaf!

24
Nov.
2016
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Josias erster Schultag

Heute hatte Josia seinen ersten Vorschultag. Da es für unsere Kinder hier vor Ort nicht die Möglichkeit gibt in einen Kindergarten zu gehen, sind sie eigentlich die ganze Zeit zuhause. Dreimal die Woche übernehmen unsere drei Freiwilligen eine Spielzeit mit den Zweien – das sind echte Highlights für sie.

Ab heute geht Josia vor dieser Spielzeit in die Vorschule – ins Haus der Freiwilligen. Sie holen ihn mit dem Moped ab und dann geht es los mit dem Lernen! Vorher hat er wie ein Schulkind seinen Rucksack gepackt. Inhalt: ein Kaugummi, ein Apfel und ein Buch. Josia hatte total viel Spaß und freut sich schon auf Mittwoch.

8
Nov.
2016
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Die Drei ???

Seit dem 3. November sind sie nun endlich bei uns. Vor einigen Monaten waren sie für uns noch wie drei Fragezeichen. Wer wird es wohl sein, der ein Jahr auf dem Land in Kambodscha leben will. Wer hat den Mut auf so vieles zu verzichten und sich einzulassen auf das Abenteuer Kambodscha?

Mittlerweile sind sie keine 3 Fragezeichen mehr, sondern 3 Frauen, die Gott lieben und ihr Leben ein Jahr mit uns teilen, sich einsetzen und Gott dienen und dabei wahrscheinlich am meisten selbst von Gott beschenkt werden.

Wir sind froh, dass Ana, Alice und Chrissy nun bei uns sind. Die ersten Tage haben sie bei uns mitgewohnt um ihr Haus gründlich zu putzen. Seit heute wohnen sie nun auch in ihrem eigenen Haus und das Leben hier vor Ort geht so richtig los. Selbst auf dem Markt gehen, Englischunterricht …

Team 2016

6
Nov.
2016
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Und was macht eigentlich …

… die Bibelgruppe in Chrod Madäh?

Während unsrer Abwesenheit hat unser Mitarbeiter Lim diese Gruppe übernommen. Und tatsächlich ist er fast jeden Sonntag dort gewesen und hat die Gleichnisse mit ihnen durchgenommen. Wir hatten vorher noch das komplette Material für diese Zeit erstellt, so dass er sich gut darauf vorbereiten konnte.

Wir sind froh, dass während diesen Wochen viele der Kids und auch die Erwachsenen oft dabei waren. Er selbst sagt von sich, dass es gut war die Gruppe zu übernehmen, weil er sonst vielleicht nicht soviel in der Bibel gelesen hätte. So hat er durch die Vorbereitung Geschichten kennengelernt die er selbst auch noch nicht kannte.

In Zukunft wird er zwar weiterhin auch hingehen, allerdings nicht jeden Sonntag. Denn seine Frau hat nun am Markt angefangen Bettwäsche zu verkaufen und dafür müssen sie dann am Wochenende nach Phnom Penh um die Waren zu kaufen.