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13
Feb.
2017
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Zukunftspläne

Da unser Rückflug von Manila direkt nach Siem Reap ging, nutzten wir die Gelegenheit und blieben als Familie noch eine Woche in der touristischsten Stadt Kambodschas. Die meisten Touristen kommen wenn dann nach Siem Reap, weil man von hier aus zu den Tempelanlagen von Angkor gelangt. Diese liegen nur 6km außerhalb der Stadt und sind somit Anziehungspunkt für viele Touristen. Unserem Eindruck nach ist Siem Reap in den letzten Jahren noch touristischer geworden. Doch dies bezieht sich wirklich nur auf den Kern der Stadt. Fährt man ein wenig aus der Stadt raus oder in Bezirke, wo ein normaler Tourist nicht hinkommt, findet man Erdstraßen und es fühlt sich an wie auf dem Land zu sein.

Im Moment sind unsere Überlegungen im Sommer 2019, also nach unserem Heimataufenthalt in Deutschland, nach Siem Reap zu ziehen. Schon bevor wir 2012 nach Srae Ambel gezogen sind, hatten wir als Team mal Siem Reap ins Auge gefasst. Nun werden wir also wahrscheinlich Sommer 2019 aufgrund der Schulsituation der Kinder und aus verschiedenen anderen Gründen nach Siem Reap ziehen wollen.

Da Siem Reap von Srae Ambel aber ungefähr 11h entfernt liegt, und wir deswegen nicht mal so eben dorthin fahren, war es ganz praktisch das wir sowieso dort waren. Ziel für uns war es einfach für die Zukunft mit verschiedenen Leuten zu reden und ein wenig einen Eindruck zu bekommen. So konnten wir u.a. die internationale Gemeinde besuchen, mit den Kindern in die internationale Schule gehen, ein interessantes Projekt kennen lernen und einige wirklich gute Gespräche führen.

Auch wenn wir als Familie alle ziemlich platt waren und schon genug von Hotelzimmer wohnen hatten, war es insgesamt für uns eine gute Zeit und wir sind gespannt was die Zukunft bringen wird.

5
Feb.
2017
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Gemeinsam reicher – Einander ergänzen in Gottes Mission

So lautete das Thema unsrer diesjährigen Süd-Ost-Asien-Konferenz der Allianz-Mission. Für insgesamt eine Woche sind wir auf die Philippinen geflogen und hatten eine wirklich gute Zeit mit unseren Kollegen in unsrer Region. Wir persönlich haben es sehr genossen uns gegenseitig auszutauschen, zu hören wie es den anderen im letzten Jahr ergangen ist, sich miteinander zu freuen und füreinander zu beten. Es war eine unglaublich wertvolle und schöne Zeit zusammen. Und auch unsere Kinder hatten eine geniale Zeit. Die insgesamt sieben Freiwilligen im Auslandsjahr haben unter dem Thema „Sei mutig und stark – wie Daniel“ eine richtig tolle Kinderwoche durchgeführt, mit Theaterstücken, Zirkusshow, T-Shirt bemalen, Sandburgen bauen usw. Nicht nur für uns sondern auch für die Kids ist diese Zeit mit ein Highlight im Jahr – und sie fragen jetzt schon, wann wir das nächste Mal auf die Philippinen fliegen … Mmmh, noch XXX mal schlafen, und dann fliegen wir auch schon wieder.

Unsere Kinder hatten großen Spaß bei dem genialen Kinderprogramm

Unsere Kinder hatten großen Spaß bei dem genialen Kinderprogramm

28
Jan.
2017
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Intensive Tage

Vom 23. Januar bis 27. Januar hatten wir Besuch von unserem neuen Missionsleiter Thomas Schech, sowie unserem Regionalleiter Jochen Fiebrantz mit seiner Frau Bettina. Sie sind zusammen mit unseren Teamkollegen Mirjam und Franz aus Phnom Penh für drei Tage nach Srae Ambel gekommen. Wir hatten eine wirklich gute und intensive Zeit zusammen. Wir konnten nicht nur einen Teil unsrer Arbeit vorstellen, sondern auch gemeinsam über weitere Schritte in der Zukunft nachdenken. Zu einem Mittagessen hatten wir die beiden lokalen Pastoren eingeladen. Es war interessant zu hören, wie sie ihre Vorstellungen von Hilfe von außen vermitteln und wo sie jeweils Schwerpunkte in ihrer Arbeit sehen.

17
Jan.
2017
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Frischer Fisch

Heute gabs zum Mittagessen gegrillten frischen Fisch! Der war wirklich so frisch, dass ihn unsere Haushaltshilfe erst noch totschlagen musste. Josia durfte auch mal kurz helfen, aber das ist gar nicht so einfach, wenn der Fisch sich bewegt und wegrutscht. Da war uns ein gezielter Schlag doch lieber.

Unsere Haushaltshilfe tötet den frischen Fisch

Unsere Haushaltshilfe tötet den frischen Fisch

15
Jan.
2017
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Freunde finden

Während unsere Kinder in Deutschland wie selbstverständlich in den Kindergarten gehen würden und dort ihr soziales Netzwerk hätten, sieht die Welt in Srae Ambel doch ganz anders aus. Kinder bleiben eigentlich, bis sie etwa 4 Jahre alt sind, eher zuhause und werden höchstens durch ihre älteren Geschwister irgendwohin mitgeschleppt. Wenn sie etwa fünf Jahre alt sind, gehen dann viele in den „Kindergarten“, der aber in der Schule stattfindet und auch wie Schule ist.

Für unsere Kinder war es deshalb in Vergangenheit gar nicht so einfach Freunde zu finden. Bisher hatten sie am meisten Kontakt mit den beiden Enkelkindern unserer Haushaltshilfe (5 und fast 3 Jahre). Während Amei mittlerweile den ganzen Tag bei uns ist, kommt Kim Soan nur noch am Nachmittag nach ihrem Mittagsschlaf. Wir freuen uns nun umso mehr, dass sie auch einen Freund außerhalb gefunden haben, und von Zeit zu Zeit auch mal bei Joel für ne knappe Stunde zum Spielen hingehen. Das sind für sie echte Highlights.

5
Jan.
2017
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Der Tod stinkt

In Kambodscha gibt es viele Gerüche, die uns am Anfang fremd waren. An manche Gerüche gewöhnt man sich, an andere wohl eher nicht. Vor einigen Tagen roch es in unserem Schlafzimmer auf einmal fürchterlich. Zuerst dachten wir draußen verarbeitet irgendwer beim Essenmachen die Fischpaste aus vergammeltem Fisch. Nach näherem Betrachten der Situation war aber relativ klar: der Geruch kommt aus der Klimaanlage. Und da wir ja soviel Zeit übrig haben, hat Pete dann in den nächsten zwei Stunden die Klimaanlage auseinander genommen und tatsächlich einen verwesten Gecko mit Maden drin gefunden.

Pete auf der Suche nach dem verwesten Gecko

Pete auf der Suche nach dem verwesten Gecko

24
Dez.
2016
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Den Wasserspiegel im Herzen erhöhen

Im Khmer bedeutet das Wort für Ermutigung wortwörtlich „den Wasserspiegel im Herzen erhöhen“. Ich persönlich finde das ein wirklich schönes Bild. Um unsere Mitarbeiter und deren Familien zu ermutigen und ihnen für ihren Einsatz in den vergangenen Jahren zu danken, haben wir diese Jahr zum ersten Mal mit ihnen Weihnachten gefeiert.

Nach dem Spiel „Schokolade auspacken“ haben wir zusammen den Weihnachtsfilm auf Khmer angeschaut. Anschließend gab es ein besonderes Khmerraclette, eine Dankesrede und Geschenke. Wir hatten alle eine schöne Zeit zusammen und sind Gott von Herzen dankbar für Phon und Lim.

Mitarbeiterfest 2016