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30
Okt.
2016
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Es muffelt …

In Kambodscha ist es feuchtwarm. Allerdings in der Regenzeit noch ein wenig feuchter, so dass man auch Fische an einem vorbeischwimmen sehen kann – zumindest gefühlt.

Wenn man nun ein Haus nicht ordentlich lüftet, bzw. auch dann kann man es nur teilweise verhindern, dann schimmelt es. Bei uns hat es in den letzten Wochen aufgrund unsrer Abwesenheit ziemlich geschimmelt, gerostet oder oxidiert.

Wie gut, dass wir jetzt ein paar Sonnentage hatten um schon mal einiges zu waschen und den Schimmel wegzuwischen. Und manches kann man wohl nicht mehr retten, dass muss dann ins Feuer.

20
Okt.
2016
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Gut angekommen

Mehr als 16 Stunden Flug mit drei kleinen Kindern haben wir gut hinter uns gebracht und sind mittlerweile gut in Phnom Penh angekommen. Josia und Madita haben den ersten Flug bis Doha komplett durchgemacht. Wann darf man denn schon mal soviel Filme schauen? Um halbdrei Uhr nachts waren sie dann aber im nächsten Flieger doch echt müde und konnten ein wenig schlafen.

Wir sind froh, dass im zweiten Flieger wir nach etwas Aufwand und Gebettel doch noch vier Plätze nebeneinander mit Babyschale hatten. Vorher hatten wir nur drei Plätze nebeneinander mittendrin und einer daneben. Mit Julie die ganze Zeit auf dem Arm plus Josia und Madita daneben wäre doch etwas anstrengend gewesen.

In Phnom Penh angekommen haben wir uns dann noch 1h15min lang die 12km bis zum Hotel durchgekämpft. Wir sind echt stolz auf unsere Kids, die das alles super mitgemacht haben.

Jetzt sind wir noch bis Sonntag hier in Phnom Penh um einen Großeinkauf zu machen und unsere Kollegen Mirjam und Franz, sowie unsere neuen Freiwilligen zu treffen.

 

13
Sep.
2016
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Sie ist da

Am Samstag wurde unsere Tochter Julie Darleen geboren. Wir sind dankbar für dieses Geschenk unseres Gottes und darüber, dass die Geburt so richtig gut verlaufen ist. Anne ist mittlerweile auch schon wieder zu Hause und es geht Beiden gut.

Mitte Oktober fliegen wir wieder zurück nach Kambodscha.

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26
Juli
2016
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Deutschlandaufenthalt

Jetzt sind wir wieder vereint als Familie. Nachdem Anne mit den Kids schon einen Monat vorgeflogen ist, ist nun auch Pete in Deutschland gelandet. Wir sind dankbar, dass wir diesen Aufenthalt aufgrund von der Geburt unsrer Tochter nach zwei Jahren ziemlicher Isolation in Kambodscha haben können.

Wir freuen uns auf Zeiten mit Familie und Freunden, auf gutes Essen und auch geistlichen Input.

15
Juni
2016
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Meine sechste Klasse

Heute hatte ich meine letzte Englischunterrichtsstunde mit der sechsten Klasse.

Ein Jahr lang habe ich die etwa 40 Kids einmal die Woche in Englisch unterrichtet. Es hat richtig Spaß gemacht und ich hoffe sehr, dass sie mehr mitgenommen haben, als nur ein paar Englischvokabeln.

Für einige geht es nun weiter auf die Highschool, die in Kambodscha mit der 7. Klasse anfängt und bis zur 12. Klasse geht. Andere wiederholen das 6. Schuljahr nochmal und der Rest geht jetzt dann gar nicht mehr in die Schule. Für sie endet mit der 6. Klasse auch ihre Schulkarriere. Ob sie nun lesen, schreiben und rechnen können, bleibt zu hoffen.

Für meine Schüler wünsche ich mir, dass sie tief im Herzen wissen, dass sie wertvoll sind. Sie sind von Gott gewollt und geliebt und daran lässt sich nichts rütteln, egal wieviel sie können und ob ihre Eltern sie „schkued“ (geistetgestört) bezeichnen.

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Meine sechste Klasse

27
Mai
2016
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Upps, zu schnell gefahren

Da ist wohl einer zu schnell gefahren!

Seit einiger Zeit hat selbst Kambodscha mobile Blitzer und da hat es uns doch tatsächlich erwischt. Beim ersten Mal mussten wir ganze $3 Strafgebühr bezahlen, doch seit diesem Jahr ist es richtig teuer geworden. Über $12,5 durften sich die Polizeibeamten von uns freuen.

Geblitzt wurde übrigens mit einer Spiegelreflexkamera, die dann das Bild per Wifi auf das Smartphone des anderen Polizisten geschickt hat. Dann wird man einfach ein paar Kilometer weiter angehalten und muss gleich zahlen. Anders würde das hier auch gar nicht funktionieren, denn so etwas wie Verwaltung gibt es nicht. Wenn man ein gebrauchtes Auto kauft, bleibt der KFZ Schein weiter auf dem Vorbesitzer bestehen, außer man lässt es extra ändern.

22
Mai
2016
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Taufe

Heute durften wir etwas ganz Besonderes feiern: eine Taufe. Aus unsrer Bibelgruppe in Chrod Madäh haben sich heute eine Familie, d.h. Eltern und ihr fünfzehnjähriger Sohn, sowie unsere Kurzzeitlerin Lina taufen lassen. Welch ein Geschenk.

Die Wochen zuvor haben wir in der Bibelgruppe über Taufe gesprochen und erklärt, was es bedeutet sich taufen zu lassen. Heute dann sind wir mit einem übervollem Auto – fünf Leute saßen noch auf dem Dach – und einem Moped mit vollgefülltem Anhänger ans Meer gefahren.

Während wir Lieder sangen und ich die Geschichte von Philippus und dem Kämmerer erzählte, konnte man sehen wie es rechts und links von uns regnete. Wir blieben jedoch trocken, bis es zur Taufe ging. Bzw. danach war für alle noch Planschen im Wasser angesagt.

Mit einem freudigen Herzen sind wir dann zwei Stunden später wieder zurück gefahren. Wir sind Gott wirklich dankbar, dass es so ein gelungenes Tauffest war und auch, dass einige der Gemeinde vor Ort hier mitdabei waren. Leider kennen sie es bisher noch nicht so, dass man Taufe wirklich feiern kann. Dabei ist gerade hier vor Ort dieser Aspekt, vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt zu bezeugen, dass man zu Jesus Christus gehört, so viel mehr präsent und wirklich ein Grund zum feiern. Wir hoffen sehr, dass in Zukunft vielleicht die Gemeindpastoren vor Ort dies auch sehen und Taufe anders gestalten, als wie sie es bisher tun.