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1
Feb.
2020
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Der Container kommt

Immer wieder ist es spannend, wenn ein Projekt neu ins Leben gerufen wird. Von Anfang an mit dabei zu sein und zu erleben, wie es Stück für Stück Gestalt annimmt, ist echt ein Privileg, wenn zumal auch manchmal echt spannend.

Diese Woche haben Pete und Darren mit Leuten vor Ort das Fundament für den Container gegossen und alle möglichen Vorbereitungsmaßnahmen getroffen.

Und am Freitag war es dann soweit: der bestellte Container aus Phnom Penh kam an. Es hat alles reibungslos geklappt! Vielen lieben Dank euch, für all eure Gebete! Nun wird in den nächsten Wochen die Arbeitsfläche gebaut, bevor das Dach draufkommt und es dann endlich losgehen kann.

31
Jan.
2020
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Teamgeist

Diese Woche hatte unsere Kinder in der Schule die „Spirit Week“. Jeden Tag mussten sie sich anders verkleiden und haben dann für ihr Team Punkte bekommen. So gab es unter anderem den Nationsday, Twinday oder Characterday. Am letzten Tag gab es ein Sportfest. Es ging darum als Team zusammen zu stehen und füreinander zu kämpfen und so haben sich natürlich auch unsere Kinder ins Zeug gelegt. Und um so glücklicher waren sie dann, als ihr grünes Team auch zum Schluss gewonnen hat.

Die Vorsichtsmaßnahmen bezüglich Coronavirus haben auch die Schule erreicht. Am ersten Tag gab es etwas Kommunikationsschwierigkeiten, so dass wir Eltern beim Abholen alle Gesichtsmasken anziehen mussten. Nun müssen wir lediglich die Hände desinfizieren und es ist Fremden nicht erlaubt das Gelände zu betreten.

21
Jan.
2020
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Es stinkt nach Müll …

Wir leben in der Stadt Siem Reap, aber nach wie vor ist unser Herzanliegen die Landbevölkerung. Etwa 30km außerhalb Siem Reaps liegt das Dorf „Phnom Dey“, und dort wird auch der Müll der Stadt hingebracht. Eigentlich ist der Müllberg schon längst überfüllt und es müsste ein neuer Ort gefunden werden, aber bisher hat sich da noch nichts getan.

Wir werden in Zukunft genau dort arbeiten, wo es stinkt! Das neue Metallprojekt wird seinen Standort gerade mal einen Kilometer entfernt von dem Müllberg haben. Und die Frauen aus dem Nähprojekt kommen auch aus „Phnom Dey“, wo sie früher Müll gesammelt haben.

20
Jan.
2020
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Buddhistische Feste

In den letzten Tagen haben uns abends unsere Nachbarn mit Karaoke beglückt, während wir morgens von buddhistischen Klängen und Rezitieren geweckt wurden. Da wir in einem dicht besiedelten flachen Gebiet wohnen, wo fast ausschließlich Khmer wohnen, hören wir eigentlich fast immer irgendein Gedudel. Doch wenn es dann gleich um die Ecke stattfindet, dann geht es mit der Dauer schon sehr auf die Substanz. Wir haben euch ein kurzes Video gemacht, aber ich befürchte, man kann es sich trotzdem nicht richtig vorstellen.

15
Jan.
2020
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Gebetserhörung

Madita spielt in der Schule fast ausschließlich mit einem anderen Khmermädchen. Bisher ist es uns aber trotz verschiedener Versuche nicht gelungen einen Kontakt zu ihren Eltern herzustellen. Am Sonntag haben wir in der Gemeinde dann nochmals intensiv für unsere Kinder und Freundschaften für sie gebeten. Und prompt, trifft sowohl Pete als auch ich die Mama von Dalica, da sie sie nun öfter mit dem Auto in die Schule bringt, bzw. abholt. So konnte ich einen Termin vereinbaren, wo die beiden Mädels bei uns spielen konnten und sie hatten eine richtig glückliche Zeit. Auch Dalicas Mama war am Abend dankbar, dass ihre Tochter so eine gute Zeit bei uns hatte.

10
Jan.
2020
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Kindergartenstart

In den letzten Monaten hat unsere Julie daraufhin gefiebert, auch endlich in den Kindergarten zu gehen. Der Kindergarten ist Teil der internationalen Schule, in die Josia und Madita gehen. Und somit war sie in den letzten Monaten oft genug auf dem Gelände und kennt viele Gesichter.

Der Kindergarten hier heißt verwirrenderweise „Preschool“, während die Vorschule „Kindergarden“ heißt. Allerdings entspricht der „Kindergarden“ hier eher der deutschen ersten Klasse, sprich dort lernt man lesen und rechnen. In der „Preschool“ lernt man die Zahlen und Buchstaben. Nun so war es am Anfang für Madita auch gar nicht so einfach, weil sie nun mal im deutschen Kindergarten einfach nur gespielt hat und nicht die Buchstaben gelernt hatte.

Julie jedenfalls hatte einen richtig glücklichen ersten Kindergartenstart und ist nun froh auch zu den Großen zu gehören.

1
Jan.
2020
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Silvester

Für uns hat Silvester in Kambodscha nicht wirklich eine große Bedeutung. Die meisten Male haben wir es eigentlich verschlafen. Warum sollte man auch, wenn man super müde und erledigt vom Tag ist, unbedingt bis Mitternacht aufbleiben.

Diese Jahr sind wir in Phnom Penh und zumindest verspricht das Gebäude in dem wir eine Wohnung für vier Tage gemietet haben, dass man ein Feuerwerk sehen kann.

Morgens gehen die Kinder und Pete in einer Kletterhalle klettern, da er von dort ein paar Klettergriffe für die Spielgeräte, die er demnächst in dem Metallgewerbe bauen wird, abkaufen konnte. Dann verbringen wir noch Stunden in einem anderen Großbaumarkt um Zeug für das Metallgewerbe zu kaufen, schließlich gehen wir noch zum Abendessen ein Eis essen um anschließend 100 Minuten im Stau zu stehen – waren ja auch nur 10km, die wir fahren mussten. Völlig knülle gehen wir ins Bett und Pete weckt dann kurz die zwei Großen um zumindest das Feuerwerk anzuschauen. Die haben aber nach 10 Minuten genug – ihnen ist kalt und sie wollen ins Bett. Na dann, Happy New Year!

30
Dez.
2019
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Führerschein bestanden!

Nachdem Pete im November bereits einen Versuch unternommen hatte, den kambodschanischen Autoführerschein zu machen, hat er es nun nochmal versucht. Denn wir hatten zeitlich ziemlich Druck, das eine Papier, was für den Antrag nötig war, war nur noch im Dezember gültig.

Zum Glück hat alles gut geklappt und er konnte sowohl die theoretische als auch die praktische Prüfung bestehen. Von zwölf Leuten, sind insgesamt 10 Leute durchgefallen. Denn auch wenn man die Prüfung nicht im normalen Verkehr, sondern nur auf einem Übungsplatz macht, so muss man eben ohne korrigieren richtig einparken.

Ich habe den einfacheren Weg gewählt: Mit allen notwendigen Papieren, und das war ne Menge, eins hatte Pete im November von der Botschaft besorgt, zur Führerscheinstelle, ein kurzer Augentest, ein Foto und zwanzig Minuten später hatte ich meinen aktuellen Führerschein. Beim nächsten Mal sollte es dann wieder einfacher sein und ich brauche hoffentlich nicht all diese Papiere – aber wer weiß hier ändert man ja ganz gern die Regeln!